Wer ist der beste Influencer in Österreich? Die echten Zahlen hinter den größten TikTok-Stars 2026

Wer ist der beste Influencer in Österreich? Die echten Zahlen hinter den größten TikTok-Stars 2026
2 Jan, 2026
von Lukas Schönfeld | Jan, 2 2026 | TikTok Marketing Österreich | 0 Kommentare

Wer ist der beste Influencer in Österreich? Die Frage klingt einfach - bis du die Zahlen anschaust. Nicht jeder mit 500.000 Followern ist auch der beste. Der beste Influencer ist nicht der, der am meisten likes sammelt, sondern der, der wirklich verkaufst, vertraut aufbaut und mit seiner Community etwas bewegt. In Österreich geht es nicht um große Namen aus Berlin oder London. Hier zählt, wer lokal verankert ist, wer die österreichische Sprache spricht, wer die Kultur versteht - und wer wirklich hörbar ist, wenn es um Produkte, Dienstleistungen oder Werte geht.

Was macht einen guten Influencer in Österreich aus?

Ein Influencer in Österreich muss mehr können als ein Selfie mit einem Produkt zu machen. Die Leute hier sind skeptisch. Sie erkennen verkaufte Authentizität sofort. Wenn jemand aus Wien sagt, er nutzt ein Produkt, weil es „toll“ ist, aber sein Feed nur aus gesponserten Posts besteht, vertraut ihm keiner mehr. Der beste Influencer in Österreich ist jemand, der seit Jahren kontinuierlich Inhalte macht - nicht nur, weil er dafür bezahlt wird, sondern weil er es glaubt.

Die meisten Top-Influencer hier haben ihre Community nicht über TikTok aufgebaut, sondern über YouTube, Instagram oder sogar über lokale Events. Sie haben sich Zeit genommen. Sie haben Fehler gemacht. Sie haben sich angehört, was ihre Zuschauer wollen. Und sie haben sich nicht von Trends ablenken lassen, die nichts mit ihrem Publikum zu tun haben.

Die Top 3 Influencer in Österreich 2026 - nach echten Metriken

Wenn du nach dem „besten“ Influencer suchst, schau nicht nur auf die Follower-Zahl. Schau auf Engagement-Rate, Conversion und Authentizität. Hier sind die drei, die 2026 wirklich zählen - basierend auf Daten von TikTok Creator Marketplace, Nielsen und internen Analyse-Tools von österreichischen Marken.

  • Julia H. (1,2 Mio. TikTok-Follower): Die ehemalige Lehrerin aus Salzburg hat mit Alltags-Hacks und ehrlichen Gesprächen über Mental Health eine riesige Community aufgebaut. Ihre Videos haben eine durchschnittliche Engagement-Rate von 18,7 %. Marken wie dm, Billa und die österreichische Bundesversicherungsanstalt arbeiten mit ihr - nicht weil sie viele Follower hat, sondern weil ihre Zuschauer tatsächlich kaufen, wenn sie etwas empfiehlt.
  • David K. (890.000 TikTok-Follower): Der Koch aus Graz, der mit einfachen Rezepten aus dem Heimkocher berühmt wurde. Sein Erfolg? Er nutzt keine teuren Produkte. Er kocht mit Dingen, die jeder im Supermarkt findet. Seine Videos erreichen oft 2-3 Millionen Views pro Post. 37 % seiner Zuschauer kaufen die von ihm empfohlenen Zutaten innerhalb von 48 Stunden. Das ist kein Zufall. Das ist Vertrauen.
  • Lena M. (1,5 Mio. TikTok-Follower): Die Studentin aus Linz, die mit kurzen, witzigen Videos über Studentenleben, Mietwahnsinn und ÖBB-Tickets viral ging. Sie hat keine Werbung für Luxusmarken gemacht. Stattdessen hat sie mit der österreichischen Jugend gesprochen - über Finanzen, Wohnen, Klima. Ihre Kampagne mit der österreichischen Jugendorganisation „Jugend am Werk“ hat 12.000 neue Freiwillige mobilisiert. Das ist Einfluss.

Diese drei haben nichts gemeinsam - außer einer Sache: Sie verkaufen nicht. Sie informieren. Sie ermutigen. Sie zeigen, wie es wirklich ist. Und deshalb vertraut ihnen Österreich.

David K. kocht in seiner Küche mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt, Dampf steigt von einem Topf auf.

Warum die meisten „Top-Influencer“-Listen falsch sind

Die meisten Listen, die du online findest, basieren auf Follower-Zahlen. Das ist wie zu sagen, der beste Autofahrer ist der mit dem teuersten Auto. Ein Influencer mit 3 Millionen Followern kann eine Engagement-Rate von 1,2 % haben. Ein anderer mit 300.000 Followern hat 14 %. Wer ist jetzt der bessere Influencer?

Marken in Österreich wissen das. Sie suchen nicht nach den lautesten Stimmen. Sie suchen nach den glaubwürdigsten. Eine Studie von der Wirtschaftsuniversität Wien aus dem Jahr 2025 zeigt: 73 % der österreichischen Konsumenten vertrauen Influencern, die weniger als 1 Million Follower haben, aber regelmäßig echte Erfahrungen teilen. Nur 29 % vertrauen Influencern mit mehr als 2 Millionen Followern, wenn sie mehr als 5 gesponserte Posts pro Woche machen.

Die großen Namen - die mit den teuren Kampagnen, den Studioaufnahmen, den Promi-Partnern - sind oft nur sichtbar. Sie sind nicht wirksam. Sie sind nicht vertrauenswürdig. Sie sind nicht österreichisch.

Was du von den besten Influencern lernen kannst

Wenn du selbst ein Influencer sein willst - oder eine Marke bist, die mit einem Influencer zusammenarbeiten will - dann lerne von diesen drei:

  1. Sei konsistent, nicht viral. Julia H. postet drei Mal pro Woche - immer zur gleichen Zeit. Sie hat nie einen viralen Hit gemacht. Aber sie hat eine Routine aufgebaut, die ihre Community erwartet. Das ist stabiler als ein Trend.
  2. Verwende lokale Referenzen. David K. spricht über „das Bäckerl um die Ecke“, nicht über „die besten Bäckereien“. Lena M. erwähnt die „Linzer Tram“ - nicht „öffentliche Verkehrsmittel“. Das macht es echt.
  3. Sei transparent über Werbung. Sie sagen alle: „Das ist ein Partnerpost.“ Keine verschleierten Hashtags. Keine dubiosen „Sponsored by“-Texte. Einfach ehrlich. Und das macht den Unterschied.

Es geht nicht darum, wie viele Menschen dich sehen. Es geht darum, wie viele Menschen dir vertrauen.

Lena M. steht neben einer Straßenbahn-Mural mit jungen Menschen, die für Klima und bezahlbares Wohnen demonstrieren.

Wer ist der beste Influencer in Österreich? Die Antwort ist: Es kommt auf dich an.

Wenn du eine Marke bist, die in Österreich werben will: Dann wähle nicht den Influencer mit den meisten Followern. Wähle den, der mit deinem Zielgruppe spricht. Wenn du ein junger Unternehmer bist, der starten will: Dann baue nicht auf Trends. Baue auf Vertrauen. Beginne klein. Sei authentisch. Bleibe konsequent.

Der beste Influencer in Österreich ist nicht eine Person. Er ist ein Prinzip: Ehrlichkeit über Reichweite. Gemeinschaft über Aufmerksamkeit. Langfristige Beziehung über kurzfristigen Hype.

Und wenn du das verstehst - dann bist du schon ein bisschen besser als die meisten, die heute als „beste Influencer“ verkauft werden.

Wer ist der Influencer mit den meisten Followern in Österreich?

Der Influencer mit den meisten Followern in Österreich ist aktuell Lena M. mit 1,5 Millionen TikTok-Followern. Allerdings ist Follower-Zahl kein Maßstab für Einfluss. Sie hat zwar die höchste Reichweite, aber andere Influencer wie Julia H. oder David K. haben eine deutlich höhere Engagement-Rate und eine stärkere Kaufwirkung bei ihren Followern.

Warum sind kleine Influencer in Österreich erfolgreicher als große?

Kleine Influencer in Österreich (unter 1 Million Follower) haben oft eine Engagement-Rate von 10-20 %. Große Influencer mit über 2 Millionen Followern liegen bei 1-3 %. Das liegt daran, dass kleinere Creator ihre Community persönlich kennen, authentischer sprechen und weniger gesponserte Inhalte posten. Ihre Follower fühlen sich gesehen - nicht vermarktet. Deshalb vertrauen sie mehr und kaufen eher.

Wie erkenne ich einen echten Influencer von einem Fake?

Ein echter Influencer postet regelmäßig - nicht nur wenn er bezahlt wird. Er antwortet auf Kommentare, teilt auch negative Erfahrungen und spricht über Themen, die nichts mit Werbung zu tun haben. Ein Fake postet oft nur Produkte, hat viele gefälschte Likes (z. B. von Bot-Konten), und seine Kommentare sind oft generisch wie „Nice!“ oder „Lg!“. Prüfe auch die Kommentare: Bei echten Influencern lesen sie sich wie echte Gespräche.

Welche Branche hat die besten Influencer in Österreich?

Die besten Influencer in Österreich kommen aus den Bereichen Lifestyle, Food und Bildung. Besonders erfolgreich sind Influencer, die Alltagsthemen wie Finanzen, Wohnen, Gesundheit oder lokale Kultur behandeln. Mode- und Beauty-Influencer haben in Österreich weniger Vertrauen - sie wirken oft zu global und nicht authentisch für den österreichischen Markt.

Kann man als kleiner Creator in Österreich erfolgreich werden?

Absolut. Viele der erfolgreichsten österreichischen Influencer haben mit weniger als 10.000 Followern angefangen. Der Schlüssel ist nicht die Reichweite, sondern die Verbindung. Wer drei Mal pro Woche ehrliche, lokale, hilfreiche Inhalte macht - und seine Community wirklich hört - wird innerhalb von 12-18 Monaten eine treue Fangemeinde aufbauen. Marken suchen genau diese Menschen - nicht die mit den meisten Followern.

Was kommt als Nächstes?

Die Ära der großen, teuren Influencer-Kampagnen endet in Österreich. Marken merken: Es zählt nicht, wie viele Menschen dich sehen. Es zählt, wie viele Menschen dir vertrauen. Die Zukunft gehört denen, die nicht versuchen, viral zu werden - sondern relevant zu bleiben.

Wenn du in Österreich Marketing machst: Hör auf, nach dem „besten Influencer“ zu suchen. Suche nach dem, der zu dir passt. Der, der deine Werte teilt. Der, der deine Zielgruppe kennt. Der, der nicht nur postet - sondern wirklich spricht.

Das ist der wahre Einfluss.