TikTok Steuern Österreich: Was Influencer wirklich zahlen müssen

Wenn du auf TikTok, eine soziale Plattform, auf der kurze Videos verbreitet werden und die in Österreich immer mehr Unternehmen für Werbung nutzen. Also known as TikTok Werbung, it ist heute eine der wichtigsten Kanäle, um Produkte zu verkaufen und Marken aufzubauen. Geld verdienst – sei es durch Sponsored Posts, Affiliate-Links oder eigene Produkte – dann bist du in Österreich selbstständig, eine rechtliche und steuerliche Position, die du einnimmst, sobald du Einkünfte aus deiner Tätigkeit als Influencer erzielst. Das bedeutet: Du musst Steuern zahlen. Kein Ausweg. Keine Ausnahme. Nicht weil du viel verdienst, sondern weil du überhaupt verdienst. Selbst wenn du nur 1.000 Euro im Jahr mit TikTok machst, bist du steuerpflichtig. Die Finanzbehörde sieht dich nicht als Hobbyist, sondern als Unternehmer – und das ist auch richtig so.

Du musst dich als Selbstständiger, eine Person, die eigenverantwortlich Einkünfte erzielt und dafür steuerlich registriert sein muss. bei der Finanzamt anmelden. Das geht online über das Finanzonline-Portal. Du bekommst eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und musst jährlich eine Einkommensteuererklärung abgeben. Was du absetzen kannst? Alles, was direkt mit deiner TikTok-Tätigkeit zu tun hat: Kamera, Licht, Mikrofon, Software, Internetkosten, sogar dein Handy-Vertrag, wenn du hauptsächlich damit arbeitest. Du musst keine Rechnungen schreiben, wenn du unter der Kleinunternehmerregelung bleibst – aber du musst deine Einnahmen genau dokumentieren. Jeder Euro, der von einer Marke kommt, zählt. Und ja, auch wenn du nur ein Video machst und 500 Euro bekommst: Das ist Einkommen. Kein Geschenk. Kein Nebenverdienst. Einkommen.

Was viele vergessen: Du musst auch Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Wenn du keine andere Anstellung hast, musst du dich in der Künstlersozialversicherung anmelden – das ist oft günstiger als die normale Selbstständigenversicherung. Und nein, du kannst dich nicht einfach als Privatperson ausweisen, um Steuern zu umgehen. Die Finanzbehörde prüft Konten, Werbeverträge und sogar Kommentare. Wenn du auf TikTok als Influencer wirbst, bist du kein Privatperson mehr. Du bist ein kleines Unternehmen. Und wie jedes Unternehmen musst du deine Pflichten erfüllen. Die gute Nachricht? Wer das richtig macht, spart später Ärger, bekommt mehr Transparenz und kann sogar bessere Verträge aushandeln. Marken vertrauen Influencern, die professionell auftreten – und das fängt mit der richtigen Steueranmeldung an.

In der Sammlung unten findest du konkrete Beispiele, wie Influencer in Österreich ihre Einkünfte berechnen, was sie wirklich absetzen können und wie du deine TikTok-Werbung so gestaltest, dass sie nicht nur sichtbar ist – sondern auch steuerrechtlich sicher bleibt.

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