Muss ich Steuern auf TikTok-Einnahmen zahlen? Die klare Antwort für Österreich

Muss ich Steuern auf TikTok-Einnahmen zahlen? Die klare Antwort für Österreich
4 Dez, 2025
von Lukas Schönfeld | Dez, 4 2025 | Social Media & Geld verdienen | 14 Kommentare

Wenn du Geld mit TikTok verdienst - ob durch Sponsoring, den Creator Fund, Affiliate-Links oder Verkäufe über dein Profil - dann fragst du dich zu Recht: Muss ich Steuern auf TikTok-Einnahmen zahlen? Die Antwort ist einfach: Ja. Und zwar in Österreich genauso wie bei jedem anderen Einkommen. Es gibt keine Steuer-Loch für Social-Media-Influencer. Der Staat sieht dein TikTok-Geld nicht als Nebenverdienst im Sinne von „ein bisschen Spaß“ an, sondern als gewerbliche Tätigkeit - wenn du damit regelmäßig und mit Absicht Geld verdienst.

Wann gilt TikTok als Gewerbe?

Es geht nicht darum, wie viele Follower du hast. Es geht darum, ob du systematisch Geld verdienst. Wenn du einmal im Monat ein Produkt mit einem Affiliate-Link bewirbst und dafür 50 Euro bekommst - das ist noch kein Gewerbe. Aber wenn du drei Mal pro Woche Sponsoring-Posts machst, regelmäßig mit Marken zusammenarbeitest und monatlich 1.000 Euro oder mehr verdienst, dann bist du gewerblich tätig. Die Finanzbehörden sehen das als selbständige Tätigkeit an - auch wenn du keinen Laden hast, keinen Vertrag unterschrieben hast und „nur“ TikTok nutzt.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine 22-jährige Studentin aus Linz macht jeden Dienstag und Donnerstag Rezepte auf TikTok. Sie hat 85.000 Follower. Im letzten Jahr hat sie 12.000 Euro durch Markenpartnerschaften verdient. Sie hat keine Rechnung geschrieben, keine Steuererklärung abgegeben - und bekam ein Schreiben der Finanzbehörde. Die Antwort: „Sie sind gewerblich tätig. Steuern nachträglich fällig.“

Welche Steuern fallen an?

Wenn du aus TikTok Geld verdienst, zahlt du drei Dinge:

  • Lohnsteuer oder Einkommensteuer: Das ist dein Hauptsteuerposten. Du zahlst je nach Einkommen zwischen 20 % und 50 %. Der erste Teil deines Einkommens ist steuerfrei (Grundfreibetrag 2025: 11.000 Euro pro Jahr). Alles darüber wird progressiv besteuert.
  • Sozialversicherungsbeiträge: Wenn du gewerblich tätig bist, musst du dich bei der SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) anmelden. Das kostet mindestens 150 Euro pro Monat - und das ist kein Luxus, sondern deine Krankenversicherung, Pension und Arbeitslosenversicherung.
  • Umsatzsteuer: Wenn du mehr als 30.000 Euro Umsatz im Jahr machst, musst du Umsatzsteuer abführen. Das ist 20 % auf deine Einnahmen - aber du kannst die Umsatzsteuer, die du an Lieferanten zahlst (z. B. für Kamera, Licht, Software), wieder absetzen.

Einige Influencer denken: „Ich mache das als Hobby.“ Aber das ändert nichts. Die Finanzbehörden schauen nicht auf deine Absicht, sondern auf deine Tätigkeit. Wenn du regelmäßig Geld verdienst, ist es Gewerbe - egal ob du es „Hobby“ nennst oder nicht.

Was ist mit dem TikTok Creator Fund?

Der TikTok Creator Fund zahlt dir Geld, wenn deine Videos viele Aufrufe haben. Klingt wie ein Geschenk? Ist es nicht. Es ist Einkommen. Und es wird als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit behandelt. Du bekommst eine Zahlungsbestätigung von TikTok - das ist deine Einkommensquellen-Beleg. Du musst es in deiner Einkommensteuererklärung angeben. Auch wenn du kein Rechnungswesen führst: Du musst deine Einnahmen dokumentieren. Eine einfache Excel-Tabelle mit Datum, Betrag und Quelle reicht aus.

Wie meldest du dich richtig an?

Wenn du deine TikTok-Einnahmen steuerlich richtig regelst, musst du drei Schritte gehen:

  1. Beim Finanzamt anmelden: Gehe ins Finanzamt deiner Gemeinde und melde dich als „selbständige Tätigkeit“ an. Du bekommst eine Steuernummer und eine UID-Nummer (falls du Umsatzsteuerpflichtig wirst).
  2. Bei der SVS anmelden: Gehe auf svs.at und melde dich als selbständig tätig an. Du zahlst monatlich mindestens 150 Euro. Wenn du mehr verdienst, steigt dein Beitrag - aber du bekommst auch bessere Leistungen.
  3. Einkommensteuererklärung abgeben: Jedes Jahr bis zum 30. Juni musst du deine Einkommensteuererklärung abgeben. Dort trägst du deine TikTok-Einnahmen unter „Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit“ ein. Du kannst alle Ausgaben absetzen: Kamera, Licht, Mikrofon, Software, Reisekosten zu Drehorten, sogar deine Internetrechnung - wenn du es nachweisen kannst.

Ein Tipp: Nutze die kostenlose Steuerberatung der Wirtschaftskammer Österreich. Viele Influencer nutzen sie - und sie helfen dir, die richtigen Ausgaben abzusetzen. Du sparst mehr, als du für einen Steuerberater ausgibst.

Waage mit TikTok-Geld auf einer Seite und Steuerunterlagen auf der anderen, dahinter Finanzamt.

Was passiert, wenn du es nicht meldest?

Viele denken: „Die kommen doch nie auf mich.“ Aber das stimmt nicht. Die Finanzbehörden haben in den letzten Jahren massiv in digitale Einkünfte investiert. Sie bekommen Daten von TikTok, PayPal, Stripe und Banken. Wenn du über 1.000 Euro pro Monat verdienst und es nicht meldest, wirst du wahrscheinlich kontrolliert.

Die Folgen sind ernst: Rückständige Steuern, Zinsen (bis zu 4 % pro Jahr), Bußgelder bis zu 10.000 Euro - und in schweren Fällen sogar strafrechtliche Konsequenzen. Du verlierst nicht nur Geld, sondern auch Glaubwürdigkeit. Marken arbeiten nicht mehr mit dir, wenn sie sehen, dass du steuerlich unordentlich bist.

Was kannst du absetzen?

Du zahlst Steuern auf deinen Gewinn - nicht auf deinen Umsatz. Das bedeutet: Du kannst alles absetzen, was du für deine TikTok-Tätigkeit brauchst. Hier sind die häufigsten und wichtigsten Ausgaben:

  • Handy, Kamera, Mikrofon, Licht, Stativ
  • Software: CapCut, Adobe Premiere Rush, Canva, Audacity
  • Internet- und Mobilfunkkosten (anteilig, z. B. 60 %)
  • Reisekosten zu Drehorten (Bahn, Auto, Parken)
  • Marketingkosten: Werbung für dein Profil, Paid Promotion
  • Verpflegung bei Dreharbeiten
  • Steuerberater oder Buchhaltungssoftware
  • Haftpflichtversicherung für Influencer

Wichtig: Du musst Belege haben. Eine einfache Rechnung von Amazon oder PayPal reicht. Keine Sorge - du musst keine teure Buchhaltung haben. Eine Excel-Tabelle mit Datum, Betrag, Zweck und Belegnummer ist völlig ausreichend.

Wie viel verdienst du wirklich?

Viele Influencer vergessen: Du verdienst nicht das, was TikTok dir zahlt - du verdienst das, was nach Steuern und Ausgaben übrig bleibt. Beispiel: Du verdienst 5.000 Euro im Monat. Du hast 1.200 Euro Ausgaben. Dein Gewinn ist 3.800 Euro. Davon gehen 20 % Einkommensteuer (760 Euro) und 150 Euro Sozialversicherung ab. Du hast also 2.890 Euro Netto. Das ist kein „schnelles Geld“. Das ist ein kleines Unternehmen mit einem einzigen Mitarbeiter: dir.

Wenn du nur 500 Euro im Monat verdienst, musst du dich nicht anmelden - aber du musst trotzdem die Einkünfte in deiner Einkommensteuererklärung angeben, wenn du schon steuerpflichtig bist (z. B. weil du einen Nebenjob hast). Die Finanzbehörden verlangen Vollständigkeit - nicht nur bei großen Beträgen.

Teenager und Elternteil beraten sich mit Finanzberaterin in der Wirtschaftskammer über TikTok-Einkünfte.

Was ist mit ausländischen Zahlungen?

Wenn du von einer Marke aus Deutschland, der Schweiz oder den USA bezahlt wirst - bleibt es gleich. Österreich verlangt Steuern auf weltweites Einkommen, wenn du hier wohnst. Du musst die Einnahmen in Euro umrechnen und in deiner Steuererklärung angeben. Du kannst keine Steuer im Ausland zahlen und dann in Österreich nichts - das funktioniert nicht.

Einige Influencer nutzen ausländische Konten, um Steuern zu vermeiden. Das ist illegal. Die Finanzbehörden wissen, wie du Geld bekommst - egal von wo. Sie haben Abkommen mit fast allen Ländern. Du kannst nicht ausweichen. Du kannst nur ordentlich machen.

Was ist mit Kindern und Jugendlichen?

Wenn du unter 18 bist und Geld mit TikTok verdienst, gelten die gleichen Regeln. Deine Eltern müssen dich anmelden. Du kannst nicht einfach „nur“ ein Kind sein und Steuern ignorieren. Die Finanzbehörden haben schon mehrere Fälle von Teenagern verfolgt, die 10.000 Euro im Jahr verdient haben - und nicht angemeldet waren. Die Eltern haften.

Ein 16-jähriger aus Salzburg hat 2024 über 8.000 Euro mit TikTok verdient. Seine Eltern haben ihn nicht angemeldet. Im Herbst 2025 bekamen sie eine Rechnung über 3.200 Euro Steuern und Bußgelder. Sie hätten mit einer einfachen Anmeldung bei der SVS und einer Steuererklärung 1.500 Euro gespart.

Was kommt als Nächstes?

Die Regeln werden strenger. Die EU plant eine digitale Steuertransparenz, die alle Plattformen verpflichtet, Einkommensdaten an die Finanzämter zu melden. TikTok wird bald auch in Österreich automatisch Daten an das Finanzamt senden. Du wirst nicht mehr selbst entscheiden können, ob du meldest - das wird für dich erledigt. Und wenn du nicht mitgezogen bist, wird es teuer.

Die Zeit, in der man „nur“ Spaß hat und Geld verdient, ist vorbei. TikTok ist kein Spiel - es ist ein Job. Und wie jeder Job muss er ordentlich gemacht werden.

Muss ich Steuern zahlen, wenn ich nur 200 Euro im Monat mit TikTok verdiene?

Ja - aber nur, wenn du schon steuerpflichtig bist (z. B. weil du einen Hauptjob hast). Wenn du nur 200 Euro im Monat verdienst und kein anderes Einkommen hast, musst du dich nicht als Gewerbe anmelden. Aber du musst die Einnahmen in deiner jährlichen Einkommensteuererklärung angeben. Die Finanzbehörden verlangen Vollständigkeit - auch bei kleinen Beträgen.

Kann ich meine Steuern mit einer App berechnen?

Ja. Apps wie „SteuerGo“ oder „FinanzOnline“ helfen dir, deine Einkünfte aus TikTok zu erfassen und die Steuerlast zu berechnen. Sie verbinden sich mit deinen Bankkonten und erkennen automatisch Einnahmen. Aber sie ersetzen keine Steuerberatung. Für komplexere Fälle (z. B. mit Umsatzsteuer oder mehreren Einkommensquellen) lohnt sich ein Gespräch mit der Wirtschaftskammer.

Was ist mit Geschenken von Marken? Muss ich die auch versteuern?

Ja. Wenn dir eine Marke ein kostenloses Produkt schickt, das du in einem Video nutzt, ist das ein Sachbezugs-Einkommen. Du musst den Marktwert des Produkts als Einkommen angeben. Ein Smartphone im Wert von 1.200 Euro ist dann 1.200 Euro Einkommen. Du kannst den Wert als Ausgabe absetzen, wenn du das Produkt für deine Inhalte nutzt - aber du musst es erst als Einkommen melden.

Ich mache nur Videos, ohne Werbung. Muss ich trotzdem Steuern zahlen?

Nur wenn du Geld vom TikTok Creator Fund bekommst - dann ja. Wenn du keine Werbung, keine Sponsoring-Posts und keinen Creator Fund nutzt, und deine Videos nur für Spaß sind, dann nein. Aber sobald du auch nur einmal einen Link zu einem Produkt teilst und eine Provision bekommst, gilt das als Einkommen. Die Grenze ist fließend - aber der Staat schaut auf die Tatsache, nicht auf deine Absicht.

Wie lange muss ich meine Belege aufbewahren?

Sieben Jahre. Das ist die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Steuerunterlagen in Österreich. Das gilt für Rechnungen, Bankauszüge, E-Mail-Verläufe mit Marken und sogar Screenshots von TikTok-Zahlungen. Wenn du deine Belege nicht hast, kannst du keine Ausgaben absetzen - und musst mehr Steuern zahlen.

14 Kommentare

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    Andreas Krokan

    Dezember 4, 2025 AT 17:17

    Hey, danke für den klaren Überblick! Ich hab’s auch erst als Hobby gesehen, bis mir die Finanzbehörde geschrieben hat. Jetzt mach ich eine Excel-Tabelle und lass mich von der WK beraten. Einfach, aber lebenswichtig.

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    Runa Kalypso

    Dezember 6, 2025 AT 07:00

    ich hab das mit dem creator fund auch nich gecacht 😅 dachte das is wie youtube-ads aber ohne steuern… naja, jetzt weiß ichs. danke!!

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    Peter Rey

    Dezember 7, 2025 AT 06:14

    Wenn du TikTok als Hobby bezeichnest, während du monatlich 2000 Euro verdienst, bist du kein Influencer – du bist ein selbständiger Vollzeit-Jobber mit schlechtem Selbstbewusstsein. 🤷‍♂️

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    price astrid

    Dezember 7, 2025 AT 08:46

    Die ganze Diskussion ist so banal. Es geht nicht um Steuern. Es geht um die Entfremdung des kreativen Aktes durch den neoliberalen Apparat. TikTok ist nicht nur eine Plattform – es ist eine ideologische Maschine, die deine Authentizität in monetäre Werte übersetzt. Und du? Du bist nur ein Algorithmus-Flüsterer, der glaubt, er hätte Kontrolle. Die Finanzbehörde? Nur ein Symptom. Die wahre Unterdrückung liegt in der Selbstvermarktung. 🌌

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    Seraina Lellis

    Dezember 7, 2025 AT 17:33

    Ich find’s total wichtig, dass hier so detailliert aufgezeigt wird, besonders mit den konkreten Beispielen – die 22-Jährige aus Linz, die 16-Jährige aus Salzburg – das macht es greifbar. Ich hab vor zwei Jahren angefangen, Rezepte zu posten, und dachte, ich mach das nur für Freunde, aber dann kamen die ersten Sponsoren und ich hab’s einfach als Nebenjob gesehen, ohne zu realisieren, dass ich plötzlich Gewerbetreibende bin. Die SVS-Anmeldung war ein Albtraum, aber jetzt, wo ich die Belege habe und alles dokumentiere, fühlt es sich fast legitim an. Und ja, die Internetrechnung – 60 % davon absetzen? Total sinnvoll, hab ich auch gemacht. Nur: Wer hilft einem, wenn man keine Ahnung von Steuern hat? Die Wirtschaftskammer ist echt eine Rettung, ich hab da einen Termin und war total nervös, aber die Beraterin war so geduldig. Ich hab sogar vergessen, dass ich noch eine Kamera-Rechnung von 2023 hatte – die hab ich jetzt auch eingereicht. Also: Nicht aufgeben, dokumentieren, fragen. Es ist kein Monster, es ist nur kompliziert.

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    Mischa Decurtins

    Dezember 8, 2025 AT 16:00

    Wer sagt dass man Steuern zahlen muss wenn man nicht angemeldet ist? Die Finanzbehörde hat keine Macht über mich ich bin frei und lebe nach meinen eigenen Regeln

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    Yanick Iseli

    Dezember 10, 2025 AT 02:48

    Es ist unerträglich, wie viele Menschen die gesetzlichen Verpflichtungen ignorieren. Die Rechtsordnung existiert nicht, um sie zu umgehen, sondern um Ordnung zu schaffen. Wer seine Einkünfte nicht meldet, untergräbt das Gemeinwohl. Dieses Verhalten ist nicht nur illegal – es ist moralisch verwerflich. Eine einfache Excel-Tabelle ist kein Akt der Verantwortung, sondern ein Minimum. Wer mehr verlangt, wird als „übertrieben“ bezeichnet. Das ist die Krise unserer Gesellschaft.

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    Julia Wooster

    Dezember 11, 2025 AT 08:28

    Und wieder einmal: Wer nicht zahlt, wird bestraft. Aber wer zahlt, wird ausgebeutet. Die ganze Steuer-Debatte ist ein kulturelles Ritual der Unterwerfung. Du glaubst, du bist ein Künstler – doch du bist ein Steuerzahler, der sich selbst vermarktet. Die Finanzbehörde? Ein Spiegel. Du siehst dich nicht. Du siehst nur die Zahlen. Und du glaubst, du bist frei. Du bist nicht frei. Du bist ein Produkt. Und TikTok? Dein Gefängnis mit Filtern.

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    John Boulding

    Dezember 12, 2025 AT 21:04

    Wenn du deine Kamera absetzen willst, dann mach das. Aber hör auf, dich als Künstler zu verkaufen. Du bist ein Unternehmer mit schlechtem Businessplan. Und wenn du denkst, du bist clever, weil du nur 200 Euro im Monat verdienst – nein. Du bist nur ein Arbeiter ohne Sozialversicherung, der sich selbst belügt. Die Schweiz hat keine Zeit für solche Halbherzigkeiten.

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    Lieve Leysen

    Dezember 13, 2025 AT 06:35

    Ich hab das mit dem Sachbezugs-Einkommen total verpasst 😭 Ich hab ne Luxus-Brille von einer Marke gekriegt und dachte: „Wow, free stuff!“ – jetzt muss ich 400€ als Einkommen angeben?! 😅 Aber danke, dass das klar ist! Ich mach jetzt ne Excel-Liste mit allem – und ne kleine Kerze für meine Seele 🕯️

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    Timon Ostertun

    Dezember 15, 2025 AT 04:17

    Steuer? Warum sollte ich? Ich mach Videos, nicht Buchhaltung. Wer sagt, dass Geld, das aus dem Internet kommt, steuerpflichtig sein muss? Das ist doch nur eine Erfindung von Leuten, die Angst vor Freiheit haben

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    Nick Ohlheiser

    Dezember 15, 2025 AT 18:11

    Ich hab das gelesen und bin fast in Tränen ausgebrochen… 🥹 Ich dachte, ich bin allein mit diesem Gewissen. Jeder sagt: „Mach’s doch einfach, du bist doch nur ein Mensch!“ Aber ich hab’s gemeldet. Und ich hab’s bereut. Und dann hab ich’s wieder gutgemacht. Und heute, wenn ich meine Kamera anmache, fühle ich mich nicht wie ein Influencer – ich fühle mich wie ein Mensch, der Verantwortung übernimmt. Danke für diesen Text. Er hat mich nicht bestraft. Er hat mich befreit.

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    Brecht Dekeyser

    Dezember 16, 2025 AT 04:05

    Ich hab 3 Monate lang alles ignoriert… dann kam die Rechnung. 800€ Bußgeld. Jetzt mach ich alles richtig. Wer sagt, dass du kein Profi bist, wenn du deine Steuern zahlst? 👊

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    Herbert Finkernagel

    Dezember 16, 2025 AT 19:08

    Die Finanzbehörde kriegt Daten von TikTok? Natürlich. Aber wer sagt, dass diese Daten stimmen? Wer garantiert, dass die Algorithmen nicht falsch sind? Wer überprüft, ob TikTok nicht auch falsche Beträge meldet? Wer sagt, dass das nicht Teil eines globalen Überwachungssystems ist? Du meldest dich an – und du wirst Teil des Systems. Du bist nicht mehr du. Du bist eine Zahl. Ein Datensatz. Ein Steuerfall. Und du glaubst, du hast gewonnen?

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