Muss ich meine TikTok-Einnahmen in Österreich versteuern? Alles, was du wissen musst

Muss ich meine TikTok-Einnahmen in Österreich versteuern? Alles, was du wissen musst
21 Nov, 2025
von Lukas Schönfeld | Nov, 21 2025 | TikTok Marketing Österreich | 14 Kommentare

Wenn du mit TikTok Geld verdienst - ob durch Sponsoring, den Creator Fund, Live-Streams oder Affiliate-Links - dann stellst du dir wahrscheinlich eine einfache, aber entscheidende Frage: Muss ich meine TikTok-Einnahmen versteuern? Die Antwort ist ja. Und zwar nicht nur, weil es die Gesetze vorschreiben, sondern weil du dich sonst in eine rechtliche Grauzone begibst, die teuer werden kann.

Was zählt als Einkommen auf TikTok?

Es geht nicht nur um das Geld, das du direkt vom TikTok Creator Fund bekommst. Jede Einzahlung, die du von Marken erhältst, weil du ein Produkt bewirbst, zählt als Einkommen. Dasselbe gilt für Geld, das du durch Live-Stream-Geschenke verdienst, oder wenn du Affiliate-Links nutzt und Provisionen bekommst. Selbst wenn du nur einmal im Monat einen Post mit einem Produktlink machst und dadurch 50 Euro verdienst - das ist steuerpflichtig.

Die Finanzbehörden sehen dich als Selbstständigen an, wenn du regelmäßig Geld mit TikTok verdienst. Das bedeutet: Du bist kein Hobbyist, sondern ein Kleinunternehmer. Und das gilt unabhängig davon, ob du 100 Euro oder 10.000 Euro im Monat verdienst. Der Betrag spielt keine Rolle - die Häufigkeit schon. Wenn du zwei Mal im Quartal ein Sponsoring machst, ist das schon ein wirtschaftliches Tun.

Wie wird das Einkommen eingestuft?

In Österreich wird dein TikTok-Einkommen als Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit eingestuft. Das bedeutet, du fällst unter den Paragraphen 20 EStG (Einkommensteuergesetz). Du bist kein Angestellter, der nur Lohnsteuer zahlt. Du bist ein Unternehmer - auch wenn du nur ein Handy und eine Kamera hast.

Du musst dich nicht unbedingt als Gewerbe anmelden, wenn dein Jahresgewinn unter 30.000 Euro liegt und du keine anderen Gewerbebetriebe hast. Dann kannst du als Kleinunternehmer nach der Kleinunternehmerregelung arbeiten. Das spart dir die Umsatzsteuer, aber nicht die Einkommensteuer. Du musst trotzdem deine Einnahmen und Ausgaben im Einkommensteuerantrag angeben.

Wenn du mehr als 30.000 Euro im Jahr verdienst, musst du dich als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuer abführen und eine Buchhaltung führen. Das klingt kompliziert, ist aber machbar - und viele Influencer in Österreich machen das bereits.

Was kannst du absetzen?

Die gute Nachricht: Du musst nicht alles versteuern, was du verdienst. Du kannst alle Ausgaben abziehen, die direkt mit deinem TikTok-Geschäft zu tun haben. Das sind zum Beispiel:

  • Handy oder Kamera (anteilig, wenn du es auch privat nutzt)
  • Beleuchtung, Stativ, Mikrofon, Greenscreen
  • Internet- und Stromkosten (anteilig)
  • Software für Video-Bearbeitung (z. B. CapCut, Adobe Premiere)
  • Reisekosten zu Drehorten
  • Marketingkosten (z. B. bezahlte Reichweitensteigerung)
  • Werbematerialien (Kosten für Produktproben)
  • Rechts- und Buchhaltungsberatung

Wichtig: Du musst Belege aufbewahren. Eine einfache Excel-Tabelle reicht nicht, wenn die Finanzbehörde nachfragt. Fotografiere Quittungen, speichere E-Mail-Verläufe mit Sponsoren, und halte deine Banküberweisungen als Nachweis bereit. Ein Jahr lang - mindestens. Besser zehn Jahre.

Was passiert, wenn du es nicht meldest?

Einige denken: „Ich bin doch nur ein kleiner Creator, wer prüft das schon?“ Die Antwort: Die Finanzbehörde prüft immer öfter. Seit 2023 hat das Finanzamt Österreich eine eigene Taskforce für digitale Einkünfte. Sie nutzt Daten aus Banken, Zahlungsdienstleistern und sogar von TikTok selbst - wenn du über PayPal oder Stripe zahlungseingänge hast, sind diese automatisch dokumentiert.

Wenn du nicht meldest, drohen:

  • Nachzahlungen mit Zinsen (bis zu 5 % pro Jahr)
  • Bußgelder von bis zu 10 % des hinterzogenen Einkommens
  • Im schlimmsten Fall: Steuerhinterziehung - das ist strafbar

Es gibt keine „Grenze“ unterhalb derer du sicher bist. Selbst 500 Euro im Jahr können bei einer Prüfung zum Problem werden - besonders, wenn du andere Einkünfte hast und die Finanzbehörde deinen Lebensstil mit deinem gemeldeten Einkommen vergleicht.

Aufteilung zwischen digitalen Einkünften und absetzbaren Ausgaben wie Kamera und Software.

Wie meldest du deine Einnahmen richtig?

Du meldest deine TikTok-Einnahmen im Einkommensteuerantrag (Formular E1). Dafür brauchst du:

  1. Einen Steueridentifikationsnummer - die hast du schon, wenn du in Österreich arbeitest.
  2. Eine Buchhaltung - auch wenn du nur ein einfaches Excel-Blatt führst.
  3. Alle Belege für Einnahmen und Ausgaben.
  4. Die Formular E1 - du kannst sie online über FinanzOnline ausfüllen.

Trage deine Einnahmen unter „Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit“ ein. Dort kannst du deine Ausgaben separat auflisten. Du musst nicht jeden Cent genau aufschreiben - aber du musst nachvollziehbar sein. Wenn du 2.000 Euro Einnahmen hast und 1.500 Euro Ausgaben, dann musst du sagen: „Das sind 800 Euro für meine Kamera, 300 Euro für Software, 400 Euro für Internet und Strom.“

Wenn du unsicher bist: Hol dir Hilfe. Ein Steuerberater, der sich mit digitalen Einkünften auskennt, kostet zwischen 150 und 400 Euro pro Jahr - das ist viel billiger als eine Steuerstrafe.

Was ist mit dem TikTok Creator Fund?

Der Creator Fund ist kein Geschenk. Er ist eine Zahlung von TikTok für deine Inhalte. Und genau wie ein Sponsoring ist er steuerpflichtig. TikTok gibt dir keine Steuerbescheinigung - das ist deine Aufgabe. Du musst den Betrag selbst dokumentieren. Du findest ihn in deiner TikTok-App unter „Creator Fund“ → „Earnings“.

Wenn du mehr als 1.000 Euro im Jahr aus dem Creator Fund bekommst, solltest du ihn in deiner Buchhaltung separat ausweisen. So hast du es später einfacher, wenn du deine Ausgaben mit deinem Einkommen verrechnest.

Was ist mit anderen Plattformen?

Wenn du auch auf Instagram, YouTube oder Patreon Geld verdienst - alles zählt zusammen. Die Finanzbehörde sieht deine gesamte digitale Einkommensquelle als eine einzige selbstständige Tätigkeit. Du musst alle Einkünfte aus allen Plattformen in einem Antrag zusammenfassen. Du kannst nicht sagen: „Auf YouTube versteuere ich, auf TikTok nicht.“ Das funktioniert nicht.

Steuerformular E1 mit digitalen Symbolen und Schatten einer Steuerbehörde in einem symbolischen Szenario.

Was ist mit Jugendlichen?

Wenn du unter 18 bist und Geld mit TikTok verdienst, gelten die gleichen Regeln. Deine Eltern müssen dann den Einkommensteuerantrag für dich stellen - es sei denn, du bist volljährig und hast einen eigenen Steueridentifikationsnummer. Viele Eltern unterschätzen das und denken: „Mein Kind macht nur Spaß.“ Aber das Finanzamt sieht das anders. Ein 16-Jähriger, der 5.000 Euro im Jahr verdient, muss steuerpflichtig sein.

Was ist der beste Weg, um es richtig zu machen?

1. Erstelle eine einfache Buchhaltung - Nutze Google Sheets oder eine kostenlose App wie „Finanzmanager“ oder „Lexoffice“ (kostenlos bis 10.000 Euro Umsatz).

2. Behalte alle Belege - E-Mails, Rechnungen, Screenshots von Zahlungseingängen.

3. Trage deine Einnahmen und Ausgaben monatlich ein - nicht erst im Dezember.

4. Prüfe im Januar, ob du den Steuerantrag bis Ende April abgeben musst.

5. Frage einen Steuerberater, wenn du unsicher bist - besonders wenn du über 5.000 Euro verdienst.

Du musst kein Steuerexperte werden. Aber du musst wissen, dass dein TikTok-Einkommen kein „Schnuppergeld“ ist. Es ist ein Einkommen. Und wie jedes Einkommen muss es ordentlich behandelt werden.

Wie viel Steuer zahlst du wirklich?

Die Steuer hängt von deinem Gesamteinkommen ab. Wenn du nur TikTok-Einkünfte hast und 10.000 Euro im Jahr verdienst, zahlst du etwa 1.500 bis 2.500 Euro Einkommensteuer - je nachdem, ob du Kinder hast, ob du Sozialversicherung bezahlst, und ob du Ausgaben abziehen kannst.

Wenn du 20.000 Euro verdienst, liegt die Steuer bei etwa 4.000 bis 5.500 Euro. Du zahlst nicht 30 % von 20.000 - sondern nur einen Teil, weil du Ausgaben abziehen kannst und der Grundfreibetrag (11.000 Euro im Jahr) gilt.

Das bedeutet: Du musst nicht alles versteuern. Du musst nur den Gewinn versteuern - Einnahmen minus Ausgaben.

Muss ich meine TikTok-Einnahmen auch versteuern, wenn ich kein Gewerbe angemeldet habe?

Ja. Du musst deine Einnahmen versteuern, egal ob du ein Gewerbe angemeldet hast oder nicht. Wenn du regelmäßig Geld mit TikTok verdienst, bist du selbstständig im Sinne des Einkommensteuergesetzes. Die Anmeldung als Gewerbe ist erst nötig, wenn du mehr als 30.000 Euro im Jahr verdienst - aber die Steuerpflicht beginnt schon bei 1 Euro Einkommen.

Kann ich meine Kamera und mein Handy als Ausgabe absetzen?

Ja, aber nur anteilig. Wenn du dein Handy privat und für TikTok nutzt, kannst du 50 % der Kosten absetzen - wenn du nachweisen kannst, dass du es tatsächlich für Content erstellst. Ein Kaufbeleg und ein kurzer Nachweis, wie oft du es für TikTok nutzt, reichen aus. Für teure Kameras kannst du die Kosten über mehrere Jahre abschreiben (Abschreibung).

Was passiert, wenn ich keine Belege habe?

Ohne Belege kannst du keine Ausgaben absetzen. Das Finanzamt akzeptiert keine Schätzung. Wenn du keine Quittungen hast, musst du das volle Einkommen versteuern - und das kann viel mehr Steuer bedeuten. Deshalb: Fotografiere jede Rechnung, speichere E-Mails, und führe eine einfache Liste.

Muss ich Umsatzsteuer zahlen, wenn ich TikTok-Einkünfte habe?

Nur, wenn du dich als Gewerbe angemeldet hast und mehr als 30.000 Euro im Jahr verdienst. Unter dieser Grenze bist du Kleinunternehmer und musst keine Umsatzsteuer berechnen oder abführen. Du darfst aber auch keine Umsatzsteuer von Kunden verlangen - das ist ein Kompromiss.

Kann ich meine Steuern mit einer App verwalten?

Ja. Kostenlose Apps wie „Finanzmanager“ oder „Lexoffice“ (bis 10.000 Euro Umsatz) helfen dir, Einnahmen und Ausgaben zu erfassen. Sie erstellen sogar den Einkommensteuerantrag für dich. Viele Influencer in Österreich nutzen sie - sie sparen Zeit und reduzieren Fehler.

Was ist mit Sponsoring von ausländischen Marken?

Auch wenn die Marke aus Deutschland, der Schweiz oder den USA kommt - das Geld, das du in Österreich bekommst, ist steuerpflichtig. Du musst es in deiner Buchhaltung erfassen. Wenn du in Euro zahlst, ist das kein Problem. Wenn du in US-Dollar bekommst, musst du den Wechselkurs am Zahlungsdatum verwenden.

14 Kommentare

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    Nick Ohlheiser

    November 21, 2025 AT 22:13

    Ich hab’s auch erst nicht geglaubt, aber als ich letztes Jahr 800 Euro vom Creator Fund bekommen hab, hab ich mich endlich getraut, das anzugeben… und weißt du was? Es war total entspannt! Die Finanzbehörde hat nur gefragt, ob ich Belege hab – und ich hab ne Excel-Tabelle mit Screenshots von den Überweisungen geschickt. Kein Problem. 😊

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    Lieve Leysen

    November 22, 2025 AT 06:43

    OMG ich dachte, ich könnte das als Hobby durchgehen… 🥲 jetzt hab ich endlich meine Buchhaltung auf Lexoffice umgestellt und es fühlt sich so viel leichter an! Wer sagt, dass Steuern langweilig sind? Ich sag: Mit der richtigen App ist’s sogar… fast spaßig? 💪📱

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    Brecht Dekeyser

    November 24, 2025 AT 03:47

    Leute… ich hab neulich nen Sponsor aus der Schweiz und hab gedacht: „Ach, das ist ja ausm Ausland, das zählt nicht.“ FALSCH. Die haben mir 1200 Euro überwiesen, ich hab’s vergessen zu buchen… und dann kam die Mail von der Finanz: „Bitte erklären Sie den Zahlungseingang.“ 😅 Ich hab dann 3 Tage gebraucht, um alle Screenshots rauszusuchen. Nächstes Mal: sofort buchen. Echt. Einfach. Sofort.

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    Julia Wooster

    November 26, 2025 AT 03:16

    Es ist erschreckend, wie viele Menschen glauben, sie könnten sich der gesetzlichen Verantwortung entziehen, indem sie einfach „nur Spaß haben“. Der Staat hat kein Interesse an Ihren persönlichen Illusionen. Wenn Sie Einkünfte generieren, sind Sie ein Unternehmer – Punkt. Die Tatsache, dass Sie ein Handy benutzen, ändert nichts an der juristischen Realität. Ihre Unwissenheit ist kein Rechtfertigungsgrund.

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    Herbert Finkernagel

    November 27, 2025 AT 05:38

    Die Finanzbehörde nutzt Daten von TikTok? Lächerlich. Wer glaubt das? Die haben keine Ahnung, wer was macht. Die sehen nur, dass jemand 500 Euro aufs Konto kriegt – und denken, das ist Einkommen. Aber woher wissen die, ob das nicht nur ein Geschenk von Oma ist? Wer sagt, dass das nicht nur ein Zufall ist? Ich hab meine 200 Euro aus TikTok als „Geschenk“ verbucht. Und? Nichts passiert. Die sind zu blöd, um es zu prüfen.

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    Nessi Schulz

    November 27, 2025 AT 21:38

    Ein wichtiger Hinweis, den viele übersehen: Selbst wenn Sie als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer abführen müssen, müssen Sie dennoch die Einnahmen in der Einkommensteuererklärung erfassen. Die Umsatzsteuerbefreiung befreit Sie nicht von der Einkommensteuerpflicht. Die beiden Systeme sind unabhängig voneinander. Vergessen Sie das nicht – sonst riskieren Sie Nachzahlungen.

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    Steffi Hill

    November 28, 2025 AT 04:02

    Ich hab’s letztes Jahr gemacht und es war gar nicht schlimm. Einfach alle Einnahmen und Ausgaben in eine Tabelle geschrieben, fertig. Ich hab sogar meine Kamera abgeschrieben, weil ich sie 3 Jahre nutze. Kein Stress. Wer’s nicht macht, hat später mehr Stress.

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    Christian Torrealba

    November 29, 2025 AT 13:56

    Wir denken, TikTok ist nur Spaß. Aber es ist auch Arbeit. Und Arbeit hat Wert. Und Wert hat Steuern. Es ist nicht böse, es ist einfach fair. Wenn du deine Zeit, deine Kreativität, deine Energie investierst – dann ist das kein Geschenk vom Internet. Das ist deine Arbeit. Und Arbeit verdient Respekt – auch von der Steuer. 🌱

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    Torolf Bjoerklund

    Dezember 1, 2025 AT 04:51

    Das ist doch alles nur eine Kontrolldiktatur. Wer sagt, dass du ein Unternehmer bist, nur weil du ein Video machst? Das ist wie wenn ich meine Oma bei Facebook um einen Kuchen bitte und sie mir 20 Euro schickt – ist das jetzt Gewerbe? Nein. Das ist Freundschaft. Die Regierung will nur mehr Macht. Sie haben keine Ahnung, wie das Leben wirklich funktioniert.

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    Stefan Johansson

    Dezember 2, 2025 AT 19:01

    Oh wow, endlich ein Artikel, der nicht nur sagt „versteuern“ – sondern auch erklärt, wie man das macht. Was für eine Wohltat. 🙄 Ich hab das letzte Jahr 1000 Euro verdient und dachte, ich könnte das als „Zufallseinkommen“ verstecken. Jetzt hab ich eine Strafe von 300 Euro. Glückwunsch, Steueramt. Du hast gewonnen. Ich hab verloren. Und ich hab keine Lust mehr, Videos zu machen.

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    Christoffer Sundby

    Dezember 3, 2025 AT 18:29

    Ich hab vor 2 Jahren angefangen – mit 100 Euro im Monat. Ich hab’s nicht gemeldet. Dann hab ich’s gemeldet. Dann hab ich’s bereut. Dann hab ich’s geliebt. Es ist nicht perfekt. Aber es ist ehrlich. Und ehrlich ist besser als Angst. Mach dir keine Sorgen. Fang klein an. Buche eine Rechnung. Fotografier eine Quittung. Das ist alles. Du bist nicht allein.

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    Jamie Baeyens

    Dezember 3, 2025 AT 23:19

    Wusstet ihr, dass die Finanzbehörde in Österreich mittlerweile Algorithmen nutzt, die eure Lebensstile mit euren Einkünften vergleichen? Also wenn du jeden Monat in den Urlaub fliegst, aber nur 2000 Euro angibst… die gucken dir dein Instagram an. Dein neues Handy? Dein neues Headset? Dein teures Licht? Die wissen es. Und sie werden es dir zeigen. Du kannst nicht mehr nur „hobbyistisch“ leben. Die Welt ist erwachsen geworden. Und du? Du musst mitwachsen. Oder untergehen.

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    Gerhard Lehnhoff

    Dezember 5, 2025 AT 14:13

    Haha ja klar, „anteilig absetzen“ – wie soll das funktionieren? Wer sagt, dass du dein Handy nur 50% für TikTok nutzt? Hast du nen Tagbuch? Nein? Dann kann die Finanz das einfach ignorieren. Und die meisten machen das auch. Ich hab 5000 Euro verdient und nur 1000 abgesetzt – und keine Frage bekommen. Die sind doch alle nur auf der Suche nach kleinen Fischen. Großes Fischerei? Die haben keine Zeit. Vertrau mir – ich hab’s schon 3 Jahre so gemacht. Und ich lebe noch.

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    Anton Deckman

    Dezember 6, 2025 AT 22:39

    Ich hab vor 6 Monaten angefangen, meine Einnahmen zu buchen – und seitdem hab ich nicht nur weniger Angst, sondern auch mehr Geld. Weil ich weiß, wie viel ich wirklich verdien. Ich hab meine Ausgaben gesehen – und gemerkt: Ich geb mehr für Kaffee aus als für meine Kamera. Also hab ich mir eine günstigere gekauft. Und jetzt mach ich bessere Videos. Steuern sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir uns nicht um uns selbst kümmern. Mach’s richtig. Es lohnt sich.

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