Influencer Einkommen in Österreich 2025: Verdienstmöglichkeiten & Tipps

Influencer Einkommen in Österreich 2025: Verdienstmöglichkeiten & Tipps
15 Okt, 2025
von Lukas Schönfeld | Okt, 15 2025 | Influencer Marketing Österreich | 14 Kommentare

Influencer-Einkommensrechner

Ihre Influencer-Einnahmen berechnen

Hier können Sie Ihr potenzielles Einkommen als Influencer in Österreich berechnen. Füllen Sie die Daten aus und klicken Sie auf "Berechnen".

Geben Sie die Gesamtanzahl Ihrer Follower ein (z.B. 5000)
Ihre Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares)
Durchschnittliche Impressionen pro Story
Geben Sie die Anzahl Ihrer Stories pro Monat an (z.B. 12)
Wichtiger Hinweis

Einnahmen von Influencer-Tätigkeiten unter 35.000 Euro pro Jahr sind in Österreich als Kleinunternehmer steuerlich günstig zu behandeln. Ab diesem Schwellenwert sind Sie verpflichtet, Umsatzsteuer zu zahlen und Ihre Einnahmen bei der Finanzverwaltung anzumelden.

Du fragst dich, Influencer Verdienst Österreich und möchtest wissen, ob du mit deinem Account wirklich Geld verdienen kannst? In den letzten Jahren hat sich das Influencer‑Business von einer Nischenaktivität zu einer ernsthaften Einkommensquelle entwickelt - besonders in Österreich, wo Marken immer stärker auf lokale Stimmen setzen. Dieser Guide zeigt dir, wie viel Influencer in Österreich typischerweise verdienen, welche Faktoren das Einkommen bestimmen und wie du deine eigenen Einnahmen maximieren kannst.

Was ist ein Influencer?

Influencer ist ein Begriff für Personen, die über Social‑Media‑Plattformen eine signifikante Reichweite und ein starkes Vertrauen ihrer Follower besitzen. Sie nutzen diese Position, um Produkte, Dienstleistungen oder Marken zu bewerben. In Österreich unterscheidet man oft zwischen Mikro‑Influencern (1‑10k Follower), Makro‑Influencern (10‑100k) und Mega‑Influencern (100k+).

Wie funktioniert das Geldverdienen im Influencer‑Marketing?

Die gängigen Monetarisierungsmodelle sind:

  • Sponsoring - feste Beträge für das Teilen von Markeninhalten.
  • Affiliate‑Marketing - Provisionen pro Verkauf oder Klick.
  • Produkt‑Placement - Bezahlung pro Erwähnung im Video oder Bild.
  • Creator‑Fund von Plattformen wie TikTok oder YouTube.
  • Eigene Produkte (Merch, eBooks, Kurse).

Faktoren, die das Einkommen bestimmen

Du verdienst nicht nur nach Anzahl der Follower - andere Kennzahlen zählen genauso. Hier ein Überblick:

  1. Reichweite (Impressions): Mehr Views = höhere CPM‑Rates.
  2. Engagement‑Rate: Likes, Kommentare und Shares zeigen, wie aktiv deine Community ist. Marken zahlen mehr für engagierte Audienzen.
  3. Zielgruppendefinition: Eine gut definierte Nische (z.B. Outdoor‑Sport in Tirol) ist für lokale Unternehmen besonders wertvoll.
  4. Plattform: Instagram, TikTok, YouTube und Facebook haben unterschiedliche Vergütungsmodelle.
  5. Content‑Qualität: Hochwertige Fotos, professionelle Videos und ein einheitlicher Stil steigern die Verhandlungsbasis.
Arbeitsplatz mit Laptop, Kamera, Notizbuch und Produkttests als Symbol für Monetarisierung.

Einkommensspannen nach Plattform und Influencer‑Typ

Die folgenden Zahlen basieren auf aktuellen Marktstudien (2024‑2025) von Influencer Marketing Österreich und eigenen Gesprächen mit Agenturen in Graz und Wien.

Durchschnittlicher Verdienst pro Beitrag (EUR)
Plattform Typ CPM (Cost per mille) Durchschnittlicher Betrag pro Post
Instagram Mikro‑Influencer (1‑10k) 50‑80 100‑400
Instagram Makro‑Influencer (10‑100k) 120‑180 800‑3.000
Instagram Mega‑Influencer (100k+) 250‑400 5.000‑20.000
TikTok Mikro‑Influencer 30‑60 80‑300
TikTok Makro‑Influencer 90‑150 600‑2.500
YouTube Makro‑Influencer 150‑250 1.200‑5.000
YouTube Mega‑Influencer 300‑500 8.000‑30.000

Die CPM‑Angaben geben an, wie viel du pro 1.000 Impressionen verdienen kannst. Realistische Einnahmen ergeben sich aus einer Mischung aus mehreren Posts, Storys und längerfristigen Kampagnen.

Rechnen: Beispiel‑Rechner für dein potenzielles Jahresgehalt

Angenommen, du bist ein Mikro‑Influencer mit 8k Followern auf Instagram, hast eine Engagement‑Rate von 4% und bekommst durchschnittlich 250Impressionen pro Story. Hier ein einfacher Schritt‑für‑Schritt‑Rechner:

  1. Bestimme deine durchschnittliche CPM‑Rate: 65EUR (Mittelwert aus Tabelle).
  2. Rechne die Impressions pro Monat: 250Impressionen × 12 Storys = 3.000Impressions.
  3. Monatlicher Verdienst: (3.000/1.000) × 65=195EUR.
  4. Jahresverdienst: 195×12 = 2.340EUR.

Das ist ein Grundwert - zusätzliche Posts, Affiliate‑Links und Event‑Auftritte können das Einkommen leicht verdoppeln.

Tipps, um dein Einkommen zu steigern

  • Nische vertiefen: Marken zahlen Premium für gut definierte Zielgruppen (z.B. vegane Ernährung in Salzburg).
  • Mehrwert bieten: Tutorials, How‑To‑Videos oder exklusive Rabattcodes erhöhen die Conversion‑Rate.
  • Kooperationen bündeln: Mehrere kleine Marken in einer Kampagne verhandeln oft bessere Gesamtraten.
  • Vertragsbedingungen prüfen: Achte auf Laufzeit, Exklusivität und Zahlungsmodalitäten - ein klarer Vertrag schützt vor Überraschungen.
  • Analytics nutzen: Plattform‑Insights und Tools wie Google Analytics zeigen, welche Inhalte am besten performen.
Wasserfarben-Illustration einer Influencerin auf Podium, umgeben von Grafiken, Verträgen und Stadtsilhouetten.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich

Als Influencer bist du verpflichtet, Werbung transparent zu kennzeichnen. Laut Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) muss jede bezahlte Kooperation mit #ad, #sponsored oder einer ähnlichen Kennzeichnung versehen werden. Verstöße können zu Abmahnungen und Bußgeldern führen. Auch die DSGVO gilt für das Sammeln von Daten deiner Follower - informiere dich, wenn du Newsletter oder Umfragen nutzt.

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Wie viel kann ein Mikro‑Influencer in Österreich monatlich verdienen?

Ein Mikro‑Influencer mit 5‑10k Followern und einer Engagement‑Rate von 3‑5% kann zwischen 100und 500Euro pro Beitrag erhalten. Kombiniert man mehrere Posts, Stories und Affiliate‑Links, liegt das durchschnittliche Monatseinkommen häufig zwischen 300und 800Euro.

Ist Instagram immer noch die lukrativste Plattform?

Für Marken aus Lifestyle‑ und Mode‑Sektoren bleibt Instagram am wertvollsten, weil die Plattform visuell stark ist und klare Werbemöglichkeiten bietet. TikTok gewinnt jedoch rapide an Bedeutung, besonders bei jüngeren Zielgruppen, und kann bei viralen Content‑Formaten höhere CPMs erzielen.

Muss ich meine Einkommen versteuern?

Ja. Einnahmen aus Influencer‑Tätigkeiten gelten in Österreich als selbständige Einkünfte und müssen beim Finanzamt angegeben werden. Eine Einkommenssteuer‑Erklärung sowie ggf. Umsatzsteuer‑Registrierung sind notwendig, sobald du die Kleinunternehmer‑Grenze von 35000Euro überschreitest.

Wie finde ich passende Marken für Kooperationen?

Du kannst dich bei lokalen Agenturen wie KlugActive anmelden, über Influencer‑Plattformen (z.B. Reachhero, Brandnew) bewerben oder selbst aktiv Brands in Graz, Salzburg oder Wien anschreiben. Ein professionelles Media‑Kit erhöht deine Chancen deutlich.

Was ist ein realistischer Jahresverdienst für einen Makro‑Influencer?

Ein Makro‑Influencer mit 30‑80k Followern und hoher Engagement‑Rate kann zwischen 30.000und 80.000Euro pro Jahr verdienen, wenn er regelmäßig Markenposts, Stories und langfristige Partnerschaften schließt.

Zusammengefasst: Dein Verdienst hängt von Reichweite, Engagement, Nische und Plattform ab. Mit der richtigen Strategie, transparenten Verträgen und einem Blick auf rechtliche Vorgaben kannst du in Österreich ein solides Einkommen aufbauen - ob neben dem Studium, im Vollzeit‑Job oder als Hauptberuf.

14 Kommentare

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    Joel Lauterbach

    Oktober 15, 2025 AT 10:46

    Ein wichtiger Punkt: Du musst deine Einnahmen beim Finanzamt deklarieren, sonst drohen Strafzahlungen. Die Mindestgrenze liegt bei 730 Euro jährlich, ab da ist eine Einnahmen‑Überschuss‑Rechnung nötig.

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    Dieter Krell

    Oktober 18, 2025 AT 22:16

    Du solltest nicht nur auf Instagram setzen, sondern TikTok und YouTube gleich mit ins Spiel holen. Unterschiedliche Plattformen bringen unterschiedliche CPMs, und dein Content kann dort unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Kombiniere kurze, virale TikTok-Clips mit tiefergehenden YouTube‑Videos, um sowohl Reichweite als auch Authentizität zu steigern. Marken lieben vielseitige Creator, die verschiedene Formate bedienen.

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    Astrid Shapiro

    Oktober 22, 2025 AT 09:46

    Obwohl Diversifikation verlockend klingt, verlieren viele Mikro‑Influencer die Klarheit ihrer Nische. Wer gleichzeitig auf allen Kanälen aktiv ist, riskiert, die Markenbotschaft zu verwässern und die Engagement‑Rate zu senken. Ein fokussierter Ansatz, bei dem die Plattform zum Zielpublikum passt, erzeugt nachhaltigere Partnerschaften. Daher empfehle ich, zunächst eine Hauptplattform zu perfektionieren, bevor man expandiert.

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    Runa Kalypso

    Oktober 25, 2025 AT 21:16

    Vergiss nich das Wichtigste: Authentizität. Wenn du echt bleibst, merken die Follower das sofort und die Marken merken das auch. So baust du langfristig Vertrauen auf.

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    Julia Wooster

    Oktober 29, 2025 AT 08:46

    Obwohl das Prinzip der Authentizität naheliegend ist, reicht ein bloßes Wort ‚echt‘ nicht aus, um Professionalität zu garantieren. Ohne datenbasierte Analyse und klare KPI‑Definition bleibt das ganze Gerede leer. Marken verlangen messbare Ergebnisse, nicht nur sentimentale Aussagen. Daher sollten Sie Ihre Behauptungen mit konkreten Statistiken untermauern.

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    Steffi Hill

    November 1, 2025 AT 20:16

    Klar, ein gutes Media‑Kit macht wirklich einen Unterschied – professionelles Bild, klare Statistiken und ein kurzer Pitch überzeugen sofort.

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    Christian Torrealba

    November 5, 2025 AT 07:46

    Du kannst auch eigene Produkte verkaufen 😊 z.B. T‑Shirts oder E‑Books. Das gibt dir extra Einnahmen und stärkt deine Marke.

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    Torolf Bjoerklund

    November 8, 2025 AT 19:16

    Na, denkst du wirklich, dass jeder Follower dein T‑Shirt kauft? Oft ist das nur ein Marketing‑Trick, der mehr Kosten als Nutzen bringt 😏.

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    Sabine Kettschau

    November 12, 2025 AT 06:46

    Der Weg zum erfolgreichen Influencer in Österreich ist keineswegs ein gerader Pfad.
    Er verlangt nicht nur Kreativität, sondern auch ein tiefes Verständnis für Wirtschaft und Rechtslage.
    Viele übersehen die entscheidende Rolle der DSGVO, die bei jeder Datenerhebung strikt beachtet werden muss.
    Ein Verstoß kann nicht nur zu Bußgeldern führen, sondern auch das Vertrauen der Community nachhaltig zerstören.
    Zudem sollte man die steuerlichen Pflichten niemals vernachlässigen, denn das Finanzamt prüft aufmerksam sämtliche Einnahmen.
    Ein gut strukturiertes Einnahmen‑Überschuss‑Rechnung ist daher unverzichtbar, um bösen Überraschungen vorzubeugen.
    Doch das allein reicht nicht aus, um sich gegen die Flut von Konkurrenz abzuheben.
    Die Wahl einer klar definierten Nische, etwa nachhaltige Mode in Graz oder alpine Freizeit in Tirol, schafft ein Alleinstellungsmerkmal.
    Durch konsequente Storytelling‑Techniken kann man die emotionale Bindung zu den Followern intensivieren.
    Brands schätzen diese emotionale Bindung, weil sie zu höheren Conversion‑Raten führt.
    Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Diversifizierung der Monetarisierungsmodelle – von Sponsoring über Affiliate‑Links bis hin zu eigenen Produkten.
    Doch jede neue Einnahmequelle muss sorgfältig vertraglich geregelt sein, um spätere Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
    Professionelle Vertragsklauseln schützen sowohl den Creator als auch die Marke vor unvorhergesehenen Verpflichtungen.
    Letztlich entscheidet die konsequente Analyse von Kennzahlen – CPM, Engagement‑Rate, Reichweite – darüber, ob ein Deal profitabel ist.
    Nur wer diese komplexen Variablen beherrscht, kann langfristig ein stabiles Einkommen sichern und seine Karriere nachhaltig ausbauen.

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    Max Weekley

    November 15, 2025 AT 18:16

    Starke Zahlen, aber keine Garantie für Erfolg.

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    Stefan Sobeck

    November 19, 2025 AT 05:46

    Ich find’s spannend, wie manche Influencer einfach nur ihr Handy hochhalten und trotzdem Geld kassieren, voll crazy.

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    Francine Ott

    November 22, 2025 AT 17:16

    Obwohl die informelle Darstellung auf den ersten Blick attraktiv wirkt, sollte man stets die professionelle Aufbereitung des Contents bedenken, insbesondere wenn hochwertige Marken involviert sind 😊.

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    Arno Raath

    November 26, 2025 AT 04:46

    Im digitalen Zeitalter lässt sich die Influencer‑Kultur kaum noch von den Konzepten der postmodernen Selbstinszenierung trennen; sie ist ein Spiegel unserer kollektiven Sehnsucht nach Authentizität in einer simulierten Realität.

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    Maximilian Erdmann

    November 29, 2025 AT 16:16

    Ehrlich, die ganze Zahlen‑Sache klingt wie ein endloser Marketing‑Zirkus 🎪 – zu viel Blabla, wenig echte Power.

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