Wie man mit Facebook Ads Geld verdient: Praktische Schritte für Anfänger und Agenturen

Wie man mit Facebook Ads Geld verdient: Praktische Schritte für Anfänger und Agenturen
17 Feb, 2026
von Lukas Schönfeld | Feb, 17 2026 | Facebook Ads Agentur | 1 Kommentare

Wie viel Geld kannst du wirklich mit Facebook Ads verdienen? Vielleicht hast du schon von jemandem gehört, der mit Werbung online sechs Stellen verdient hat. Oder du hast selbst versucht, eine kleine Kampagne zu starten - und bist dann an den Kosten gescheitert. Die Wahrheit ist: Facebook Ads kann eine echte Einnahmequelle sein, aber nur, wenn du sie richtig anpackst. Es geht nicht darum, einfach ein paar Euro in Werbung zu stecken und auf Geld zu warten. Es geht darum, ein System zu bauen, das automatisch funktioniert.

Du verdienst kein Geld mit Ads - du verdienst Geld mit dem, was dahintersteht

Viele denken, dass Facebook Ads selbst das Geld bringt. Das ist ein Irrtum. Ads sind nur das Werkzeug. Das Geld kommt von dem, was du verkaufst: ein Produkt, ein Dienstleistung, eine Beratung, ein Kurs. Wenn du keine klare Verkaufslinie hast, dann verbrennst du nur Geld. Ein Beispiel: Ein Friseur in Linz hat mit Facebook Ads 50 neue Kunden pro Monat gewonnen - nicht, weil er Werbung geschaltet hat, sondern weil er ein konkretes Angebot hatte: "Erstes Haarschnitt-Paket für 29 Euro, inklusive Haarschnitt und Beratung". Die Werbung hat nur die Leute angelockt. Der Preis, der Service und die Erfahrung haben den Verkauf gemacht.

Wenn du mit Ads Geld verdienen willst, musst du zuerst klären: Was genau verkaufst du? Und warum sollte jemand das von dir kaufen und nicht von jemandem anders? Die Antwort muss so klar sein, dass du sie in einem Satz erklären kannst. Sonst läufst du in eine Sackgasse.

Die drei Säulen, die echte Einnahmen aus Ads machen

Es gibt nur drei Dinge, die zusammenarbeiten müssen, damit Facebook Ads wirklich Geld bringt:

  • Die Zielgruppe: Wer genau soll deine Werbung sehen? Nicht "alle Frauen zwischen 20 und 40", sondern "Mütter in Graz, die nach einer schnellen Lösung für Rückenschmerzen suchen, nachdem sie ein Kind bekommen haben".
  • Die Werbeanzeige: Was sagst du in der Anzeige? Welches Bild? Welcher Text? Die meisten Anzeigen scheitern, weil sie zu allgemein sind. "Holen Sie sich jetzt Ihre Lösung!" funktioniert nicht. "So hat Maria aus Graz in 3 Tagen ihre Rückenschmerzen reduziert - ohne Medikamente" funktioniert.
  • Die Landing Page: Wohin führt die Werbung? Auf eine Homepage mit 10 Links? Oder auf eine Seite, die genau das Angebot erklärt, das du in der Anzeige versprochen hast? Die meisten Leute verlieren ihre Kunden hier. Wenn die Erwartung nicht erfüllt wird, klickt jemand weg - und du hast dein Budget verbrannt.

Diese drei Elemente müssen wie ein Uhrwerk zusammenpassen. Eine starke Anzeige ohne passende Zielgruppe bringt keine Verkäufe. Eine perfekte Landing Page ohne gute Anzeige bleibt unbeachtet. Und eine klare Zielgruppe ohne Angebot? Dann hast du nur eine Gruppe von Leuten, die sich fragen: "Was will der von mir?"

Wie du anfängst - Schritt für Schritt

Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du keine große Agentur. Du brauchst einen klaren Plan. Hier ist, wie du loslegst:

  1. Wähle ein konkretes Produkt oder Angebot. Kein "Ich mache alles". Sondern: "Ich helfe Bäckereien in Österreich, mehr Kunden über Facebook zu bekommen".
  2. Definiere deine Zielgruppe mit Details. Nicht "Kleinanbieter". Sondern: "Bäcker mit weniger als 5 Mitarbeitern in Oberösterreich, die keine eigene Marketing-Abteilung haben".
  3. Erstelle eine einfache Anzeige mit echtem Beispiel. Nutze ein Bild von einem echten Kunden (mit Erlaubnis) und schreibe: "So hat der Bäcker Huber in Wels in 14 Tagen 47 neue Bestellungen über Facebook bekommen".
  4. Verlinke auf eine einfache Landing Page. Nur ein Formular: "Ich möchte auch mehr Kunden über Facebook bekommen". Keine Navigation. Keine anderen Links. Nur das Angebot.
  5. Starte mit 10 Euro pro Tag. Teste 3 Tage lang. Beobachte: Wer klickt? Wer füllt das Formular aus? Was funktioniert? Was nicht?

Du musst nicht alles perfekt machen. Du musst nur anfangen. Die meisten scheitern, weil sie zu lange warten, bis alles perfekt ist. In der Praxis funktioniert es anders: Du lernst, indem du testest. Und du verdienst, indem du optimierst.

Drei ineinandergreifende Zahnräder mit den Beschriftungen Zielgruppe, Werbung und Landing Page.

Wie Agenturen wirklich Geld verdienen - nicht mit Werbung, sondern mit Systemen

Eine Facebook Ads Agentur verdient nicht, indem sie für Kunden Anzeigen schaltet. Sie verdient, indem sie ein wiederholbares System aufbaut. Stell dir vor, du hast eine Vorlage, die für jeden Bäcker funktioniert: Die Zielgruppe, der Text, das Bild, die Landing Page, das Angebot. Du baust das einmal auf - und dann kopierst du es für 10, 20, 50 Kunden. Jeder Kunde zahlt dir 499 Euro pro Monat. Du brauchst nicht 50 verschiedene Kampagnen. Du brauchst 50 Mal dieselbe, leicht angepasste Version.

Das ist der Unterschied zwischen einem Freelancer und einer echten Agentur. Der Freelancer macht für jeden Kunden alles neu. Die Agentur baut ein System, das sich selbst reproduziert. Und das ist der Grund, warum einige Agenturen in Österreich mit 10 Mitarbeitern mehr verdienen als große Marketing-Büros mit 50 Leuten.

Die häufigsten Fehler - und wie du sie vermeidest

Fast jeder, der mit Facebook Ads Geld verdienen will, macht diese drei Fehler:

  • Fehler 1: Zu viel Geld ausgeben, bevor man weiß, ob es funktioniert. 500 Euro am Tag zu verschenken, ohne zu testen, ist kein Mut - das ist Dummheit. Starte mit 10 Euro. Beobachte. Lerne. Dann erhöhst du.
  • Fehler 2: Die falsche Zielgruppe ansprechen. Du verkaufst Kurse für Online-Marketing? Dann solltest du nicht Werbung für Studenten schalten, die noch keine Ahnung haben. Sondern für Selbstständige, die schon eine Website haben, aber keine Kunden bekommen.
  • Fehler 3: Die Landing Page vernachlässigen. Wenn deine Anzeige toll ist, aber die Seite, auf die du verlinkst, wie eine alte Homepage von 2010 aussieht, dann verlierst du 9 von 10 Leuten. Deine Seite muss vertrauenswürdig, klar und schnell sein.

Vermeide diese Fehler, und du bist schon weiter als 80 % derer, die versuchen, mit Ads Geld zu verdienen.

Person in Heimoffice mit gedruckten Analytics und 10 Euro Budget neben einem Laptop, der eine Facebook-Anzeige zeigt.

Was du brauchst - und was du nicht brauchst

Du brauchst nicht:

  • Eine teure Software
  • Einen Marketing-Experten
  • Eine große Agentur
  • Ein perfektes Logo

Du brauchst:

  • Eine klare Antwort auf die Frage: "Was verkaufe ich?"
  • Eine einfache Möglichkeit, Leute zu kontaktieren (ein Formular, eine Telefonnummer, eine WhatsApp-Nummer)
  • Die Bereitschaft, jeden Tag 30 Minuten zu testen und zu optimieren
  • Eine kleine Budgets, mit dem du lernen kannst

Das ist alles. Kein Geheimnis. Kein Zauber. Nur klare Schritte.

Wie du weißt, ob es funktioniert - und wann du aufhören solltest

Wie erkennst du, ob deine Kampagne funktioniert? Hier sind die drei wichtigsten Zahlen:

  • Klicks pro Euro: Wenn du für 1 Euro mehr als 2 Klicks bekommst, ist dein Angebot interessant.
  • Formular-Ausfüllrate: Wenn mindestens 1 von 5 Leuten, die klicken, das Formular ausfüllt, dann ist dein Angebot stimmig.
  • Verkaufsrate: Wenn 1 von 10 Kontakten zum Kunden wird, dann ist dein Angebot rentabel.

Wenn du diese Zahlen nicht erreichst, dann liegt es nicht an der Werbung. Es liegt an deinem Angebot. Dann musst du es ändern - nicht mehr Werbung schalten.

Wenn du nach 4 Wochen keine Verkäufe hast, dann höre auf. Nicht weil du versagt hast. Sondern weil du noch nicht das richtige Angebot gefunden hast. Versuch es mit einem anderen Produkt. Oder mit einer anderen Zielgruppe. Aber nicht weiter Geld verbrennen.

Was als Nächstes kommt - wenn du erfolgreich bist

Wenn du einmal eine Kampagne erfolgreich läufst, dann hast du mehr als nur Geld. Du hast Beweise. Du hast Daten. Du hast Erfahrung. Und das ist der Schlüssel zum nächsten Schritt: Du kannst jetzt anderen helfen. Du kannst eine Agentur aufbauen. Du kannst Kurse verkaufen. Du kannst deine Methode verpacken und an andere verkaufen.

Die meisten erfolgreichen Facebook Ads-Agenturen in Österreich haben nicht mit Werbung begonnen. Sie haben mit einem Produkt begonnen. Dann haben sie gelernt, wie man es vermarktet. Und dann haben sie anderen beigebracht, wie man es auch macht. Das ist der Weg: Von einem Kunden zu zehn, von zehn zu hundert.

1 Kommentare

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    Lea Harvey

    Februar 17, 2026 AT 22:25

    Diese ganzen Facebook-Ads-Hypes sind doch nur für Leute die keine Ahnung haben
    Ich hab selbst 3 Unternehmen geführt und weiß: Wer glaubt, mit 10 Euro am Tag was zu erreichen, der hat nie einen echten Markt gesehen
    Die meisten scheitern weil sie nicht mal die Grundlagen von Conversion-Funnels verstehen
    Und dann kommen die mit ihrem "Erstes Haarschnitt-Paket für 29 Euro" und denken das ist Marketing
    Das ist kein System, das ist ein bisschen Glück und viel zu viel Hoffnung
    Wenn du kein CRM hast, keine Retargeting-Strategie und keine A/B-Tests machst, dann verbrennst du Geld und nennst es Lernen
    Und die ganzen Bäcker-Beispiele? Nö. Das funktioniert nur, wenn du schon 5000 Euro Budget hast und einen Grafiker bezahlst
    Ich hab das alles gesehen. Und es ist nicht so einfach wie hier beschrieben

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