Kosten für Instagram-Marketing: Was Influencer wirklich verdienen

Kosten für Instagram-Marketing: Was Influencer wirklich verdienen
31 Mär, 2025
von Lukas Schönfeld | Mär, 31 2025 | Influencer Marketing Österreich | 0 Kommentare

Instagram-Marketing ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Marketingstrategien für viele Marken. Doch eine häufige Frage, die sich stellt, ist: Wie viel kostet es wirklich? In Österreich sind die Preise für Influencer-Kooperationen oft nicht pauschal zu beantworten. Sie hängen stark von spezifischen Faktoren wie der Reichweite des Influencers, seinem Engagement und seiner Zielgruppe ab. Und das alles vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden digitalen Landschaft.

Viele Firmen stellen sich die Frage, wie sie ihr Budget am besten verteilen sollen. Manchmal reicht schon ein Mikro-Influencer mit einer engagierten Community, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Andere Male, wenn eine größere Markenbekanntheit angestrebt wird, kann es sinnvoll sein, in Influencer mit hoher Reichweite zu investieren. Egal, ob das Budget klein oder groß ist, eine klare Strategie kann dabei helfen, das meiste für sein Geld herauszuholen.

Grundlagen der Kostenstruktur

Die Kosten für Instagram Marketing können ziemlich unterschiedlich sein, je nachdem, wie das Ganze aufgezogen wird. Ein wichtiger Punkt ist, dass die Bezahlung von Influencern oft auf mehreren Faktoren basiert. Ganz oben auf der Liste steht die Follower-Zahl. Influencer mit größerer Reichweite können natürlich höhere Preise verlangen, weil sie eine größere Zielgruppe erreichen.

Aber die Anzahl der Follower ist nicht alles. Ob jemand wirklich Einfluss hat, zeigt auch die Engagement-Rate. Das ist im Wesentlichen der Anteil der Follower, der aktiv auf die Posts reagiert – also durch Likes, Kommentare oder Shares. Eine hohe Engagement-Rate deutet darauf hin, dass der Influencer eine enge Verbindung zu seiner Community hat, was für Marken sehr wertvoll ist.

Zusätzlich spielt auch die Art des Contents eine Rolle. Videos, insbesondere Reels, sind oft teurer als einfache Bildposts, weil sie mehr Aufwand in der Produktion erfordern. Manche Influencer bieten auch Pakete an, die mehrere Posts oder Storys umfassen, um den Marken einen konsistenten Auftritt zu bieten.

  • Follower-Anzahl: Einfluss auf Reichweite und Preis
  • Engagement-Rate: Qualität über Quantität
  • Content-Art: Komplexität bestimmt den Preis
  • Paketangebote: Multiple Posts für konstante Präsenz

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Nischenvergütung. Influencer, die sich auf spezifische Themen spezialisiert haben, wie zum Beispiel Reisen oder nachhaltige Mode, können in ihrer Nische oft höhere Preise verlangen. Sie erreichen zwar weniger Leute, aber dafür genau die richtige Zielgruppe.

In Österreich gibt es keine standarisierten Preisliste, aber ein bisschen Ratenarbeit gehört dazu. Als grobe Richtlinie kann man sagen, dass Nano-Influencer bei etwa 10 bis 100 Euro pro Post starten, während Top-Influencer leicht in den vierstelligen Bereich kommen können.

Faktoren, die den Preis beeinflussen

Beim Instagram Marketing werden die Kosten von mehreren Faktoren bestimmt. Einer der größten Einflüsse ist natürlich die Reichweite des Influencers. Hast du schon mal jemanden mit einer Million Follower angeschrieben? Dann weißt du sicher, dass solche Kooperationen meist tiefer in die Tasche greifen.

Aber es geht nicht nur um Followerzahlen. Die Engagement-Rate, also wie oft und wie intensiv die Follower mit den Posts interagieren, spielt eine große Rolle. Viele Marken ziehen Influencer mit einer aktiveren Community vor, auch wenn sie weniger Follower haben.

Dann gibt es noch die Themenrelevanz. Ein Fitness-Guru wird z.B. für eine Sportmarken-Kampagne mehr verlangen als jemand, der ab und zu über Fitness redet. Klar, oder?

Auch die Art der Zusammenarbeit beeinflusst den Preis. Geht es um einen simplen Post oder eine ganze Kampagne mit Stories, Reels und vielleicht sogar einem Live-Event? Mehr Arbeit für den Influencer bedeutet in der Regel auch mehr Kosten.

Hier ist ein kleiner Überblick, wie der Preis strukturiert sein könnte:

  • Mikro-Influencer (bis 10.000 Follower): etwa 100 - 500 Euro pro Post
  • Mittlere Influencer (10.000 bis 100.000 Follower): bis zu 2.000 Euro pro Post
  • Makro-Influencer (über 100.000 Follower): 2.000 Euro und mehr pro Post

Manche Influencer bieten auch Paketpreise an, besonders wenn es um langfristige Kooperationen geht. Das kann auf Dauer günstiger sein, also fragt ruhig mal nach!

Tipps zur Optimierung Ihres Budgets

Tipps zur Optimierung Ihres Budgets

Niemand will Geld aus dem Fenster werfen, oder? Genau deswegen sollte Ihr Instagram Marketing so effizient wie möglich sein. Hier sind einige handfeste Tipps, die Ihnen helfen, das Beste aus Ihrem Geld zu machen.

Fangen wir mit dem einfachsten an: Definieren Sie klare Ziele. Bevor Sie auch nur einen Cent ausgeben, sollten Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Ist es Markenbekanntheit? Mehr Verkäufe? Oder vielleicht einfach nur eine größere Reichweite? Genaue Ziele helfen nicht nur, die passende Strategie zu wählen, sondern auch, den Erfolg zu messen.

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Wahl des richtigen Influencers. Es muss nicht immer der Promi mit Millionen Followern sein. Mikro-Influencer können eine bessere Wahl sein, besonders wenn sie eine engagierte Community haben, die interessiert und aktiv ist. Sie kosten oft weniger und haben eine authentische Beziehung zu ihren Followern.

Seien Sie kreativ und nutzen Sie die verschiedenen Formate, die Social Media bietet. Von Stories bis Reels, jede Funktion hat ihren eigenen Charme und kann unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Variieren Sie Ihre Inhalte, um nicht langweilig zu werden und nutzen Sie die Stärken der jeweiligen Plattform.

Testen und analysieren Sie kontinuierlich Ihre Kampagnen. Was funktioniert gut, was eher nicht? Nutzen Sie diese Informationen, um zukünftige Entscheidungen zu informieren. Es lohnt sich auch, regelmäßig Updates zu den Marketing Kosten einzuholen, da sich diese dynamisch ändern können.

  • Setzen Sie auf langfristige Beziehungen: Eine einmalige Kampagne ist schön und gut, aber langfristige Partnerschaften mit Influencern können oft nachhaltiger sein.
  • Bieten Sie Mehrwert: Überlegen Sie, welche exklusiven Inhalte oder Vorteile Sie den Followern des Influencers bieten können. Das erhöht das Engagement und letztendlich die Effektivität Ihrer Kampagne.

Und schließlich, scheuen Sie sich nicht, Feedback einzuholen. Was hat der Influencer zu sagen? Welche Rückmeldungen gibt es von den Followern? Diese Informationen sind Gold wert und können bei der Optimierung zukünftiger Kampagnen helfen.

Zukunft des Instagram-Marketings in Österreich

Instagram-Marketing bleibt in Österreich mega bedeutend. Doch wie sieht die Zukunft aus? Ein ganz klarer Trend: Videos werden immer noch wichtiger. Mit der Popularität von Reels brauchen Marken kreative kurze Videos, um echt aufzufallen. Influencer müssen also nicht nur schöne Bilder posten, sondern auch coole und authentische Videos produzieren.

Interaktivität wird auch zunehmend ein Muss. User wollen mehr als nur hübsche Fotos, sie suchen nach echtem Austausch. Marken könnten mehr Live-Inhalte und Umfragen nutzen, um direkt mit ihrer Community zu interagieren. Das schafft Vertrauen und stärkt die Kundenbindung.

Eine weitere interessante Entwicklung ist der Fokus auf Nachhaltigkeit und Authentizität. Österreichische Konsumenten achten zunehmend auf umweltfreundliche Produkte. Influencer, die ihre Plattform nutzen, um nachhaltige Marken zu promoten, könnten hier ganz vorne mitspielen. Konsumenten wollen wissen, dass ihre Idole echt sind und es nicht nur ums Geldverdienen geht.

Apropos Geld: Die Preise für Influencer werden wohl auch weiter steigen, weil die Nachfrage hoch bleibt und gute Inhalte ihren Wert haben. Unternehmen sollten darauf vorbereitet sein, mehr in ihr Instagram Marketing zu investieren, wenn sie die besten Ergebnisse erzielen wollen. Dabei den richtigen Influencer zu wählen, bleibt entscheidend.

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