Die meisten Unternehmen denken, sie brauchen mehr Posts, bessere Grafiken oder mehr Followern. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist: Sie haben keine klare Strategie. Ohne eine richtige Strategie verschwenden Sie Zeit, Geld und Energie - und bekommen kaum Ergebnisse. Eine gute Social-Media-Strategie ist kein Zufall. Sie ist geplant, messbar und auf dein Publikum zugeschnitten. Hier sind 8 einfache Schritte, die dir helfen, eine Strategie zu bauen, die funktioniert - ohne Komplexität, ohne Theorie, ohne überflüssige Tools.
1. Definiere dein Ziel - nicht „mehr Reichweite“
„Mehr Reichweite“ ist kein Ziel. Das ist ein Nebeneffekt. Frag dich stattdessen: Was soll mit deinen Posts passieren? Willst du mehr Kunden? Mehr Anmeldungen? Mehr Verkäufe? Oder einfach nur mehr Vertrauen aufbauen? Jedes Ziel braucht eine messbare Zahl. Wenn du zum Beispiel willst, dass mehr Leute deine Website besuchen, dann setze dir ein Ziel wie: „In den nächsten 90 Tagen 500 neue Besucher von Instagram auf meine Landing Page bringen.“ Das ist konkret. Das kannst du verfolgen. Und das gibt dir eine Richtung. Ohne klare Ziele wirst du im Kreis laufen - und am Ende fragen, warum nichts funktioniert.2. Wähle die richtigen Plattformen - nicht alle
Du musst nicht auf TikTok, Instagram, LinkedIn, Facebook und YouTube sein. Das ist Überforderung. Du brauchst zwei Plattformen - maximal drei. Und die wählst du nicht nach Trend, sondern nach deinem Publikum. Wo sind deine Kunden? Wenn du B2B-Marketing machst, ist LinkedIn deine stärkste Waffe. Wenn du Produkte für junge Erwachsene verkaufst, ist Instagram und TikTok der richtige Ort. Wenn du lokale Dienstleistungen anbietest, dann ist Facebook deine Hauptplattform. Prüfe das mit Daten: Schau, wo deine aktuellen Kunden aktiv sind. Schau, wo deine Konkurrenten Erfolg haben. Und dann konzentriere dich dort. Ein guter Instagram-Account mit 10.000 engagierten Followern bringt dir mehr als ein halbherziger Auftritt auf fünf Plattformen mit 50.000 Passivnutzern.3. Verstehe dein Publikum - nicht nur Alter und Geschlecht
Du kennst das: „Unsere Zielgruppe sind Frauen zwischen 25 und 45.“ Das ist zu vage. Wer sind diese Frauen? Was beschäftigt sie morgens um 7 Uhr? Welche Fragen stellen sie sich, bevor sie kaufen? Was ärgert sie an anderen Marken? Erstelle einen einfachen Kundenprofil-Text: „Maria, 38, arbeitet als Lehrerin, hat zwei Kinder, nutzt Instagram, um sich zu entspannen. Sie hasst Werbung, die sie als Dummkopf behandelt. Sie sucht nach echten Geschichten, nicht nach perfekten Fotos.“ Das ist dein Leitfaden. Jeder Post, jede Story, jedes Video - du fragst dich: „Passt das zu Maria?“ Wenn ja, dann ist es gut. Wenn nicht, dann lösche es. Dein Publikum will nicht, dass du verkaufst. Es will, dass du verstehst.
4. Erstelle einen Inhaltskalender - mit Raum für Flexibilität
Ein Kalender ist kein Gefängnis. Er ist dein Kompass. Plan nicht jeden Tag. Plan die Woche. Und mache Platz für spontane Posts - besonders wenn etwas aktuell ist. Aber ohne Plan verlierst du Konsistenz. Und Konsistenz ist der Schlüssel. Beginne mit drei Posttypen: Bildung („So funktioniert das“), Unterhaltung („Das ist passiert“) und Verkauf („Hier bekommst du es“). Verteile sie über die Woche. Beispiel: Montag - Bildung, Mittwoch - Unterhaltung, Freitag - Verkauf. Nutze Tools wie Google Kalender oder Notion, um deine Posts zu planen. Und schreibe sie nicht am Abend vorher. Schreibe sie eine Woche im Voraus. So hast du Luft, dich auf andere Dinge zu konzentrieren.5. Nutze die richtige Content-Mischung - nicht nur Fotos
Ein Bild allein reicht nicht. Du brauchst Videos, Stories, Reels, Live-Streams, Textposts und sogar Polls. Jede Form hat eine andere Wirkung. Videos zeigen deine Persönlichkeit. Stories machen dich greifbar. Polls bringen Interaktion. Textposts bauen Vertrauen. In Österreich ist es besonders wichtig: Menschen schätzen Echtheit über Perfektion. Ein Handyvideo, aufgenommen in deinem Büro, mit einem kleinen Fehler drin - das wirkt authentischer als ein Studio-Video mit Profi-Beleuchtung. Nutze die Funktionen der Plattformen. Auf Instagram: Nutze Reels für schnelle Tipps. Auf LinkedIn: Nutze lange Texte mit klaren Gedanken. Auf Facebook: Nutze Live-Streams für Fragen und Antworten. Mische sie. Und beobachte: Welcher Inhalt bringt die meisten Kommentare? Welcher bringt Klicks? Verdreifache das.6. Interagiere - nicht nur posten
Social Media ist kein Broadcast-System. Es ist ein Gespräch. Wenn du nur posts, aber nicht antwortest, wirst du vergessen. Antworten auf Kommentare, DMs, Fragen - das ist der Schlüssel zur Loyalität. Wenn jemand einen Kommentar schreibt, antworte innerhalb von 24 Stunden. Nicht mit „Danke!“ - sondern mit einer echten Antwort. „Das ist eine gute Frage. Ich habe das letzte Jahr auch so gemacht. Hier ist, was ich gelernt habe…“ Das baut Vertrauen. Und es zeigt dem Algorithmus: Dieser Account ist lebendig. Das erhöht deine Reichweite. Vergiss nicht: Die Leute folgen nicht dir. Sie folgen dem Gefühl, dass du da bist. Und du bist nur da, wenn du antwortest.7. Messen - nicht nur zählen
Follower-Zahlen sind ein schlechter Indikator. Was zählt, sind die Aktionen. Welcher Post hat die meisten Klicks auf deine Website? Welcher Story hat die meisten Weiterleitungen? Welcher Kommentar hat zu einer Anfrage geführt? Nutze die Analyse-Tools der Plattformen. Instagram Insights, Facebook Analytics, LinkedIn Page Analytics - sie zeigen dir alles. Schau nicht nur auf „Likes“. Schau auf „Klicks“, „Weiterleitungen“, „Kommentare“ und „Teilen“. Messe jeden Monat: Was hat funktioniert? Was nicht? Und passe deine Strategie an. Ein Post mit 500 Likes, der 30 Leute auf deine Seite gebracht hat, ist wertvoller als ein Post mit 5.000 Likes, der niemanden weitergeleitet hat. Qualität zählt. Nicht Quantität.8. Optimiere - nicht perfekt machen
Du brauchst keine perfekte Strategie. Du brauchst eine, die sich entwickelt. Teste. Ändere. Wiederhole. Ein Post, der gut lief, machst du nochmal - aber mit einer anderen Bildunterschrift. Ein Video, das nicht funktioniert hat, analysierst du: War das der Ton? Die Länge? Der Anfang? Dann probierst du es anders. Social Media ist kein Projekt mit einem Enddatum. Es ist ein ständiger Prozess. Du musst nicht alles richtig machen. Du musst nur lernen, was nicht funktioniert. Und dann machst du es anders. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der postet, und jemandem, der erfolgreich ist.Die meisten Leute hören auf, bevor sie anfangen. Sie erwarten sofortige Ergebnisse. Aber Social Media ist wie ein Garten. Du pflanzt, gießt, wartest. Und nach einigen Monaten wächst etwas. Wenn du diese 8 Schritte konsequent anwendest - nicht perfekt, aber regelmäßig - wirst du in 6 Monaten andere Ergebnisse haben als deine Konkurrenten. Nicht weil du mehr Geld ausgibst. Sondern weil du klüger arbeitest.
Wie lange dauert es, bis eine Social-Media-Strategie wirkt?
Es dauert mindestens 3 bis 6 Monate, bis du messbare Ergebnisse siehst. Die ersten 30 Tage sind zum Testen da - du sammelst Daten, siehst, was funktioniert. Ab Monat 4 beginnst du, Muster zu erkennen. Ab Monat 6 hast du eine klare Richtung. Wer nach 2 Wochen aufgibt, hat nie wirklich angefangen.
Sollte ich einen Social-Media-Manager einstellen?
Nicht, bevor du deine eigene Strategie verstanden hast. Ein Manager kann dir helfen, mehr zu posten - aber nicht, die richtigen Dinge zu posten. Erst wenn du weißt, was dein Ziel ist, wer dein Publikum ist und welche Inhalte funktionieren, macht ein Manager Sinn. Sonst zahlt du nur für mehr Lärm.
Wie oft sollte ich posten?
Es kommt auf die Plattform an. Auf Instagram: 3-4 Mal pro Woche. Auf LinkedIn: 2-3 Mal pro Woche. Auf TikTok: 4-5 Mal pro Woche, wenn du Videos machst. Aber besser weniger, aber gut - als viel, aber schlecht. Konsistenz ist wichtiger als Häufigkeit. Ein Post pro Woche, der funktioniert, ist besser als sieben, die niemand sieht.
Was ist der größte Fehler bei Social Media?
Der größte Fehler ist: Du versuchst, allen zu gefallen. Du postest, was gerade „trendig“ ist, statt das zu tun, was zu deinem Publikum passt. Du willst nicht der beliebteste Account sein. Du willst der vertrauenswürdigste sein. Und das erreicht man nicht mit Trends - sondern mit Klarheit und Konsequenz.
Wie messe ich den Erfolg meiner Strategie?
Du misst nicht die Likes. Du misst die Aktionen, die zu deinem Ziel führen. Wenn dein Ziel mehr Website-Besucher sind, dann zählst du die Klicks auf deinen Link. Wenn dein Ziel mehr Anmeldungen sind, dann zählst du die Anmeldungen, die von Social Media kommen. Nutze UTM-Parameter in deinen Links, um genau zu sehen, woher die Besucher kommen. Sonst weißt du nicht, ob dein Post funktioniert - oder nur schön aussieht.
Gunnar Bye
Januar 5, 2026 AT 06:48HAHA dieses „mehr Reichweite“ ist kein Ziel - geile Pointe! Ich hab letzte Woche nen Post mit 12k Likes gemacht und nur 3 Leute auf die Website geklickt… jetzt check ich’s endlich 🤦♂️
Kristine Lou
Januar 6, 2026 AT 14:49ich hab das mit dem inhaltskalender total vernachlässigt und jetzt bin ich total überfordert 😅 aber jetzt hab ich endlich notion genutzt und es fühlt sich so viel leichter an!! danke für den push 💪
espen solheim
Januar 7, 2026 AT 07:11Leute, ich hab das mit dem Publikumsprofil ausprobiert – hab mir eine „Maria“ gebastelt, 38, Lehrerin, zwei Kinder… und plötzlich war alles klar. Ich hab aufgehört, irgendwas zu posten und hab nur noch Sachen geschrieben, die zu ihr passen. Ergebnis? Drei Mal mehr DMs und keine Ahnung, warum – bis ich gemerkt hab: Sie fühlt sich gesehen. Das ist der Knackpunkt. 🙌
Olav Engh
Januar 7, 2026 AT 13:29Wow, das mit den 8 Schritten ist echt krass einfach – aber stimmt! Ich hab letzte Woche ein Reel mit nem Handyvideo aus der Küche gemacht, voller Kaffee-Spuren im Hintergrund – und es hat mehr Klicks als mein Studio-Video mit 3 Lampen und 2 Kameras 🤯 Authentizität gewinnt. Und nein, ich hab nicht mal geschnitten. Einfach hochgeladen. Der Algorithmus liebt’s.
Geir Isaksen
Januar 8, 2026 AT 05:51Das ist alles so eine typische Influencer-Bullshit-Liste… Wer glaubt denn noch, dass „Konsistenz“ was bringt? Die Algorithmen ändern sich täglich, und du verbringst deine Zeit mit Kalendern, während die echten Player mit AI und Paid Ads die ganze Branche kaputt machen. Du bist nur ein kleiner Fisch im großen Ozean, mein Freund.
Julia Wooster
Januar 8, 2026 AT 19:09Es ist erschreckend, wie wenig kritische Denkfähigkeit in diesen „Tipps“ vorhanden ist. Wer glaubt wirklich, dass ein „Kundenprofil“ aus einem einzigen Text ausreicht? Das ist pseudowissenschaftliches Management-Gesülze, das von Beratern für Leute erfunden wurde, die nicht wissen, wie man Marketing macht. Ich habe 17 Jahre in der Branche gearbeitet – und so etwas nenne ich „Marketing für Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit“.
Herbert Finkernagel
Januar 10, 2026 AT 15:10Die meisten Leute, die das hier teilen, wissen nicht, dass Instagram seit 2022 die Reichweite von organischen Posts um 87% reduziert hat. Wer noch an „Konsistenz“ glaubt, der hat noch nie einen Algorithmus analysiert. Diese 8 Schritte sind ein Marketingtrick von Leuten, die dir Tools verkaufen wollen. Der einzige Weg: Paid Ads. Alles andere ist Zeitverschwendung.
Timon Ostertun
Januar 11, 2026 AT 08:13Warum immer 8 Schritte? Warum nicht 7? Oder 9? Wer sagt, dass man nicht auch mit 3 Schritten weiterkommt? Und warum immer „Messbar“? Was ist mit Intuition? Was ist mit Gefühl? Ich hab neulich einfach was gepostet, ohne Plan, und es hat sich viral verbreitet. Kein Kalender. Kein Ziel. Kein Mist. Einfach losgelegt. Vielleicht ist das die wahre Strategie?
Markus Paul
Januar 13, 2026 AT 04:50Die Strategie ist kein Werkzeug. Sie ist eine Haltung. Wer sie als Checklist versteht, hat sie nie verstanden. Die wahre Macht liegt nicht im Posten, sondern im Schweigen – im Warten, bis das Publikum dich sucht. Alles andere ist Lärm.
Stefanie Barigand
Januar 13, 2026 AT 23:25Das ist ja geradezu beschämend! Wer so etwas als „Strategie“ bezeichnet, hat keine Ahnung von deutscher Qualität! In Deutschland wird nicht mit „Maria“ und „Kaffee-Spuren“ gearbeitet – wir haben klare Strukturen, professionelle Kreativität und echte Markenwerte! Das hier ist ein Witz – und ich wundere mich, dass das überhaupt veröffentlicht wurde. Schämen Sie sich!