Was kostet der Facebook Business Manager? Alle Gebühren und versteckten Kosten 2025

Was kostet der Facebook Business Manager? Alle Gebühren und versteckten Kosten 2025
12 Dez, 2025
von Lukas Schönfeld | Dez, 12 2025 | Facebook Ads Agentur | 12 Kommentare

Der Facebook Business Manager ist kostenlos. Das ist die einfache Antwort. Aber wenn du denkst, dass du damit nur den Business Manager nutzt, um deine Werbung zu schalten, dann liegst du falsch. Die wirklichen Kosten kommen erst danach - und die sind oft überraschend hoch.

Der Business Manager selbst kostet nichts - aber was ist drin?

Facebook gibt dir den Business Manager komplett umsonst. Keine monatliche Gebühr, keine versteckten Startgebühren, keine Kreditkartenpflicht. Du kannst ihn erstellen, mehrere Benutzer hinzufügen, Seiten und Werbekonten verknüpfen - alles ohne einen Cent zu zahlen. Das ist kein Trick. Meta hat diesen Tool für Unternehmen gemacht, damit sie ihre Werbung besser verwalten können - und damit sie mehr Geld für Werbeanzeigen ausgeben.

Doch hier liegt die Falle: Der Business Manager ist kein Werbebudget. Er ist eine Verwaltungsplattform. Du zahlst nicht für den Manager - du zahlst für das, was du mit ihm tust: für deine Facebook- und Instagram-Werbung.

Wie viel kostet Facebook-Werbung wirklich?

Die Kosten für deine Werbung hängen von drei Dingen ab: deinem Ziel, deiner Zielgruppe und deinem Wettbewerb.

Wenn du zum Beispiel Produkte in Österreich verkaufst und deine Zielgruppe Frauen zwischen 30 und 45 in Wien ist, dann liegt dein Kosten pro Klick (CPC) oft zwischen 0,50 € und 1,80 €. In ländlichen Regionen oder bei weniger konkurrenzintensiven Themen kannst du auf 0,30 € kommen. In starken Branchen wie Finanzen, Recht oder Immobilien zahlt man leicht 3 € pro Klick - manchmal sogar mehr.

Wenn du eher auf Reichweite setzt (z. B. Branding), dann kostet ein Tausend Kontakte (CPM) zwischen 8 € und 25 €. Das klingt nach viel - aber wenn du 10.000 Menschen in Wien mit einem Video erreichen willst, dann ist das ein realistischer Preis. Ein kleiner Online-Shop mit 500 € Werbebudget pro Monat kann damit 2.000 bis 4.000 Klicks generieren - je nach Branche.

Ein typischer Kunde, der mit Facebook Werbung anfängt, gibt zwischen 300 € und 1.500 € pro Monat aus - und das ist ohne Agentur. Wenn du eine Agentur einsetzt, addierst du noch 15 % bis 30 % des Werbebudgets als Managementgebühr.

Was macht eine Facebook Ads Agentur aus - und warum kostet sie Geld?

Wenn du den Business Manager alleine nutzt, musst du alles selbst machen: Zielgruppen definieren, Anzeigen erstellen, A/B-Tests durchführen, Ergebnisse analysieren, Budgets anpassen. Das ist zeitaufwendig - und wenn du es falsch machst, verschwendest du Geld.

Eine gute Agentur macht drei Dinge besser als du:

  1. Strategie: Sie weiß, welche Zielgruppe wirklich kauft - nicht nur welche klickt.
  2. Optimierung: Sie verändert Anzeigen täglich, basierend auf echten Daten - nicht nach Gefühl.
  3. Skalierung: Sie weiß, wann du mehr Geld ausgeben solltest - und wann du zurückfahren musst.

Ein typischer Preis für eine Agentur in Österreich liegt bei 20 % des monatlichen Werbebudgets. Das heißt: Wenn du 1.000 € pro Monat für Werbung ausgibst, zahlst du der Agentur 200 €. Bei 3.000 € Budget sind das 600 €. Manche Agenturen verlangen auch eine Mindestgebühr von 500 € - unabhängig vom Budget.

Es gibt Agenturen, die nur eine einmalige Beratung anbieten - zum Beispiel für 800 €. Das lohnt sich, wenn du nur einen Anfang brauchst. Aber wenn du langfristig verkaufen willst, ist ein laufendes Management sinnvoller.

Abstrakte Darstellung des kostenlosen Business Managers mit versteckten Werbekosten als Pfade.

Versteckte Kosten, die viele vergessen

Es gibt Kosten, die nicht auf der Rechnung stehen - aber trotzdem dein Budget fressen.

  • Zeit: Wenn du selbst die Anzeigen machst, verbrauchst du 5 bis 15 Stunden pro Woche - das ist deine Arbeitszeit. Wenn du 40 € pro Stunde wert bist, dann kostet das 200 € bis 600 € pro Monat - nur an Zeit.
  • Fehler: Eine falsch eingestellte Kampagne kann 500 € in 24 Stunden verschlingen - ohne einen einzigen Verkauf. Das passiert öfter, als man denkt.
  • Tools: Viele nutzen zusätzlich Tools wie Canva (für Bilder), AdEspresso (für Optimierung) oder Meta Business Suite (für Analyse). Einige davon kosten Geld - und du brauchst sie, um effizient zu arbeiten.

Ein kleiner Shopbetreiber in Graz hat vor drei Monaten 1.200 € für Werbung ausgegeben - und nur 300 € Umsatz generiert. Warum? Weil er keine Zielgruppe richtig definiert hatte. Die Agentur, die er danach engagierte, hat die Kampagne in 14 Tagen umgebaut - und der Umsatz stieg auf 2.800 €. Die Agentur hat 240 € gekostet - aber sie hat 2.500 € mehr Umsatz gebracht.

Was ist der beste Weg, um mit Facebook Werbung zu starten?

Wenn du neu bist, folge diesem einfachen Plan:

  1. Erstelle den Business Manager kostenlos - geh zu business.facebook.com und registriere dich.
  2. Verknüpfe deine Facebook-Seite und dein Instagram-Konto - das ist nötig, um Werbung zu schalten.
  3. Setze ein kleines Budget: 200 € pro Monat - nicht mehr. Du willst lernen, nicht verschwenden.
  4. Starte mit einer Zielgruppe: Frauen 30-45 in Wien, die sich für nachhaltige Mode interessieren - konkret, nicht allgemein.
  5. Erstelle drei Anzeigenvarianten - ein Video, ein Bild mit Text, ein Carousel.
  6. Lauf sie 7 Tage - beobachte, welche am billigsten Conversions bringt.
  7. Setze das beste Ergebnis auf 500 € auf - und analysiere, was funktioniert hat.

Nach drei Monaten weißt du, ob du weitermachen willst - oder ob du eine Agentur brauchst.

Kontrast: Selbstständiger arbeitet spät abends, Agenturteam analysiert Anzeigen am Bildschirm.

Wann brauchst du eine Agentur?

Nicht jeder braucht eine Agentur. Aber du brauchst eine, wenn:

  • Du mehr als 1.500 € pro Monat für Werbung ausgibst.
  • Du mehr als 20 Anzeigen gleichzeitig verwaltest.
  • Du keine Zeit hast, täglich in die Anzeigen zu schauen.
  • Du schon drei Kampagnen gestartet hast - und keine davon hat funktioniert.

Wenn du nur ein paar Mal im Monat etwas verkaufst und 100 € Budget hast - mach es selbst. Wenn du dich auf Facebook verlassen willst, um dein Geschäft zu wachsen - dann investiere in eine Agentur. Es ist kein Luxus. Es ist eine Notwendigkeit.

Was passiert, wenn du nichts tust?

Facebook ändert sich ständig. Algorithmen, Zielgruppen, Werbeformate - alles wird neu berechnet. Wer nicht mitzieht, verliert.

Ein kleiner Laden in Salzburg hat 2023 noch mit 300 € pro Monat 15 Verkäufe generiert. 2025 schafft er mit 800 € nur noch 8 - weil andere besser werben. Die Kosten sind gestiegen, die Ergebnisse sind gefallen. Er hat nichts geändert - und jetzt zahlt er mehr für weniger.

Der Business Manager kostet nichts. Aber die Zeit, die du verschwendest, weil du nicht weißt, wie du ihn nutzt - das kostet dich Geld. Viel mehr als jede Agentur.

Ist der Facebook Business Manager wirklich kostenlos?

Ja, der Facebook Business Manager selbst ist völlig kostenlos. Du kannst ihn erstellen, Benutzer hinzufügen, Seiten und Werbekonten verknüpfen - ohne eine einzige Gebühr zu zahlen. Du zahlst nur für die Werbung, die du mit ihm schaltest.

Wie viel sollte ich für Facebook-Werbung ausgeben?

Als Neuling reicht ein Budget von 200 € bis 500 € pro Monat, um zu testen. Erfahrene Anbieter mit klarem Ziel und guter Zielgruppe nutzen oft 1.000 € bis 5.000 € pro Monat. Wichtig ist: Starte klein, lerne, optimiere - dann skalierst du.

Was kostet eine Facebook Ads Agentur in Österreich?

Die meisten Agenturen in Österreich verlangen 15 % bis 30 % des monatlichen Werbebudgets als Managementgebühr. Bei 1.000 € Werbebudget sind das 150 € bis 300 €. Einige bieten auch Mindestgebühren von 500 € pro Monat an - unabhängig vom Budget.

Kann ich Facebook-Werbung ohne Agentur machen?

Ja, du kannst es selbst machen - aber nur, wenn du Zeit hast, dich einzulesen und täglich optimierst. Viele Anfänger verschwenden Geld, weil sie falsche Zielgruppen wählen, schlechte Anzeigen erstellen oder nicht analysieren. Wenn du nach drei Monaten keinen klaren Gewinn hast, solltest du eine Agentur in Betracht ziehen.

Warum steigen die Kosten für Facebook-Werbung?

Weil immer mehr Unternehmen auf Facebook werben - besonders in Österreich, wo der Markt wächst. Gleichzeitig wird die Zielgruppe für bestimmte Nischen immer kleiner und konkurrierter. Werbung in Finanzen, Recht oder Immobilien ist heute doppelt so teuer wie vor drei Jahren. Die Preise steigen - und wer nicht optimiert, verliert.

12 Kommentare

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    Birgit Lehmann

    Dezember 13, 2025 AT 15:32

    Der Business Manager ist wirklich kostenlos – das ist der entscheidende Punkt, den viele nicht verstehen. Du zahlst nur für die Werbung, nicht für das Werkzeug. Wenn du 200 € im Monat ausgibst und 500 € Umsatz machst, hast du einen klaren Gewinn. Keine Agentur brauchst du, wenn du bereit bist, drei Monate zu lernen.

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    Jan Whitton

    Dezember 13, 2025 AT 18:15

    Agenturen sind ein Betrug! Die deutschen Unternehmen verlieren Milliarden an ausländische Berater, die nur Excel-Tabellen verschieben. Du kannst alles selbst machen – wenn du nicht faul bist! Wer zahlt 300 € für eine Agentur, wenn man 50 € für einen Kurs auf Udemy gibt? Deutschland verliert den Kampf, weil Leute zu bequem sind!

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    Ahmed Berkane

    Dezember 15, 2025 AT 11:15

    Die Agenturen sind eine perfekte Ausrede für Inkompetenz! Ich hab’ 2022 mit 100 €/Monat angefangen – heute mache ich 8.000 € Umsatz mit 400 € Budget! Wer braucht eine Agentur, wenn man Google und YouTube hat? Und wer sagt, dass Frauen 30–45 in Wien die richtige Zielgruppe sind? Das ist Marketing-Propaganda von den großen Konzernen!

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    Erwin Vallespin

    Dezember 15, 2025 AT 16:04

    Es ist nicht nur eine Frage von Kosten – es ist eine Frage der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Der Business Manager ist ein Spiegel: Er zeigt uns, wie viel wir bereit sind, zu investieren – nicht in Werbung, sondern in uns selbst. Wenn wir uns scheuen, Zeit zu investieren, dann zahlen wir mit unserer Relevanz. Die echte Kostenfalle ist nicht das Geld – es ist die Angst, falsch zu liegen.

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    Christian Suter

    Dezember 17, 2025 AT 01:58

    Ich möchte betonen, dass die Strukturierung des Artikels hervorragend ist und eine klare, logische Progression aufweist. Die Aufteilung in Kostenblöcke – direkte, indirekte und opportunity costs – entspricht den besten Praktiken im Marketing-Controlling. Ich empfehle diese Darstellung als Leitfaden für alle KMU in der EU.

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    Lutz Herzog

    Dezember 18, 2025 AT 01:59

    Und wer sagt, dass Facebook überhaupt noch funktioniert? Die Leute nutzen doch nur noch TikTok. Die ganze Werbeindustrie ist eine große Lüge. Meta sammelt deine Daten, verkauf sie an China, und dann verlangen sie noch Geld für Werbung. Du glaubst, du zahlst für Klicks – aber du zahlst für deine eigene Überwachung. Siehst du das nicht? Die Agenturen sind nur die Verkäufer der Illusion.

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    Silje Løkstad

    Dezember 18, 2025 AT 08:51

    CPM bei 8–25 €? Das ist baseline für EU27. In NO sind wir bei 6–18 € – aber die CTR sinkt exponentiell, weil die Targeting-Algorithmus nach GDPR fragmentiert ist. Du brauchst UTM-tagging, Lookalike Audiences und Custom Conversions – sonst bist du ein Blinder im Nebel. Und ja, die Zeitkosten sind real: 12h/Woche = 480 €/Monat bei 40 €/h. Keine Agentur? Dann bist du ein Freiwilliger für Meta.

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    Nga Hoang

    Dezember 18, 2025 AT 13:54

    Wieso sollte man in Wien werben? Das ist ein abgewirtschafteter Markt. Jeder zweite dort hat schon drei Läden auf Instagram. Geh nach Osteuropa – da ist noch Platz. Und wer sagt, dass nachhaltige Mode funktioniert? Das ist Woke-Propaganda. Ich hab’ mit Kampagnen für Diesel-Oldtimer 3x mehr Umsatz gemacht – mit 50 € Budget. Die ganze Diskussion ist fake.

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    Kyle Kraemer

    Dezember 20, 2025 AT 08:19

    Ich hab’s versucht. Zwei Monate. 500 € ausgegeben. Kein Verkauf. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht hab. Hab dann aufgehört. Ist halt zu kompliziert. Ich mach lieber meine Arbeit und verkauf über den Laden. Facebook ist nicht mein Ding. Keine Schuld, nur keine Lust.

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    Susanne Lübcke

    Dezember 22, 2025 AT 07:49

    Manchmal denk ich, wir verwechseln Technik mit Weisheit. Der Business Manager ist nur ein Spiegel – er zeigt nicht, ob du gut bist, sondern nur, ob du konsequent bist. Ich hab’ mal 300 € ausgegeben und nichts rausgeholt. Dann hab ich einfach aufgehört, und drei Monate später hab ich’s wieder versucht – mit 100 €. Und plötzlich ging’s. Es war nicht die Werbung. Es war ich. Ich hab’ endlich aufgehört, zu versuchen, alles perfekt zu machen.

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    karla S.G

    Dezember 23, 2025 AT 07:17

    Ich hab den Artikel genau gelesen – und du hast ‘Wien’ zweimal mit ‘Wien’ geschrieben, nicht ‘Wien’. Und ‘Kampagne’ ist mit ‘g’, nicht mit ‘k’. Und du sagst ‘300 €’ aber schreibst ‘300€’ – das ist unprofessionell. Wer so schreibt, versteht nichts von Marketing. Und dann noch ‘nachhaltige Mode’ – das ist doch nur für Leute, die sich selbst belügen. Wer kauft das schon?!

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    Birgit Lehmann

    Dezember 25, 2025 AT 02:47

    Ich hab den Kommentar von Karla gelesen – und sie hat recht mit den Rechtschreibfehlern. Aber sie vergisst, dass es um Inhalte geht, nicht um Kommas. Wer 200 € ausgibt und 500 € Umsatz macht, hat gewonnen – egal ob ‘Wien’ mit oder ohne Leerzeichen geschrieben ist. Wer sich auf Kleinigkeiten festlegt, verliert den Wald vor lauter Bäumen.

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