Influencer Preise 2025: Was kostet ein Instagram‑ oder TikTok‑Star in Österreich?

Influencer Preise 2025: Was kostet ein Instagram‑ oder TikTok‑Star in Österreich?
9 Okt, 2025
von Lukas Schönfeld | Okt, 9 2025 | Influencer Marketing Österreich | 10 Kommentare

Influencer‑Preisrechner 2025

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Endergebnis

Gesamtkosten: 0,00 €
CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen): 0,00 €

Wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung in Österreich bewerben willst, bist du wahrscheinlich schon über den Begriff Influencer Preise gestolpert. Doch hinter diesen Zahlen steckt viel mehr als nur ein einfacher Betrag - es gibt Followerzahlen, Engagement‑Raten, Plattformen und Branchen, die die Kalkulation bestimmen. In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, wie du die Kosten für einen Influencer ermittelst, welche Faktoren den Preis drücken oder heben und welche Preis‑Spannen in den gängigen Tier‑Levels (Nano, Mikro, Macro, Celebrity) heute üblich sind.

Kurz‑Übersicht: Die wichtigsten Punkte im Blick

  • Preis wird von Followerzahl, Engagement‑Rate und Plattform abhängig gemacht.
  • Durchschnittliche Kosten pro Beitrag: Nano‑Influencer ab50€, Mikro‑Influencer 150‑500€, Macro‑Influencer 1000‑5000€, Celebrity‑Influencer ab10000€.
  • CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen) liegt für Instagram bei 5‑12€, für TikTok bei 8‑15€.
  • Vertragsdauer und Exklusivität können den Preis um bis zu 30% erhöhen.
  • Eine klare Zielgruppen‑Definition spart Budget und steigert den ROI.

Was ist ein Influencer? - Definition und Rollen

Influencer ist ein Person, die über soziale Medien eine signifikante Reichweite und Glaubwürdigkeit bei einer definierten Zielgruppe besitzt. Sie nutzen ihre Plattformen, um Produkte, Marken oder Ideen zu empfehlen. In Österreich gibt es vier gängige Kategorien, die meist nach Followerzahl unterschieden werden:

  • Nano‑Influencer (1000-10000 Follower)
  • Mikro‑Influencer (10000-100000 Follower)
  • Macro‑Influencer (100000-1Mio. Follower)
  • Celebrity‑Influencer (über 1Mio. Follower)

Jede Stufe bringt andere Preis‑ und Leistungsprofile mit sich.

Die wichtigsten Preis‑Treiber im Detail

Um den Preis eines Influencers zu verstehen, musst du die einzelnen Einflussfaktoren kennen. Hier ein Überblick über die fünf maßgeblichen Parameter:

  1. Followerzahl ist das offensichtlichste Kriterium. Mehr Follower bedeuten mehr potenzielle Impressionen, jedoch nicht automatisch mehr Engagement.
  2. Engagement‑Rate misst das Verhältnis von Likes, Kommentaren und Shares zur Gesamtreichweite. Eine hohe Rate (5%+ bei Instagram) kann den Preis pro 1.000 Impressionen (CPM) deutlich erhöhen.
  3. Plattform beeinflusst die Preisstruktur. Instagram/Facebook rechnen häufig mit einem CPM von 5‑12€, TikTok liegt eher bei 8‑15€ und YouTube kann bis zu 20€ pro 1.000 Aufrufe erreichen.
  4. Branche ist entscheidend, weil manche Nischen (z.B. Luxus, Finanzen) höhere Budgets zulassen, während andere (z.B. DIY‑Handwerk) niedrigere Preise erwarten.
  5. Vertragsbedingungen - Exklusivität, Nutzung von Bildmaterial für eigene Kanäle und Mindestlaufzeiten steigern die Gesamtkosten um bis zu 30%.

Wenn du diese Variablen kombinierst, bekommst du ein realistisches Bild vom zu erwartenden Preis.

Geteilte Ansicht: Instagram‑Engagement‑Statistik, TikTok‑Video‑Vorschau, offener Vertrag.

Preis‑Spannen 2025 - Von Nano bis Celebrity

Durchschnittliche Kosten pro Beitrag für Influencer‑Tier‑Levels in Österreich (2025)
TierFollowerzahlDurchschnittlicher Preis pro BeitragCPM (€/1.000 Impressionen)Typische Branchen
Nano1000‑1000050‑150€5‑8Lokale Gastronomie, Boutique‑Mode
Mikro10000‑100000150‑500€8‑12Beauty, Fitness, Start‑Ups
Macro100000‑1Mio.1000‑5000€10‑15Automotive, Reisen, Tech‑Gadgets
Celebrity>1Mio.10000€+12‑20Luxusgüter, Banken, Global Brands

Diese Zahlen basieren auf aktuellen Kampagnen aus dem österreichischen Markt, die von Agenturen und Marken öffentlich gemacht wurden. Sie geben dir einen Anhaltspunkt, was du bei Verhandlungen erwarten kannst.

Wie du ein realistisches Budget für deine Kampagne kalkulierst

Ein gutes Budget entsteht nicht aus einem willkürlichen Betrag, sondern aus einer strukturierten Rechnung:

  1. Definiere deine Zielgruppe- Alter, Geschlecht, Interessen und geografische Lage.
  2. Bestimme das gewünschte Reichweiten‑Ziel (z.B. 200.000 Impressionen).
  3. Wähle das passende Influencer‑Tier‑Level basierend auf Engagement‑Rate und Branche.
    • Beispiel: Für ein lokales Bio‑Restaurant willst du 30% höhere Engagement‑Rate, also greife zu Nano‑Influencern.
  4. Berechne den CPM‑Wert (durchschnittlich 9€ für Instagram). Budget = CPM × (geplante Impressionen ÷ 1.000).
  5. Addiere Aufwands‑ und Vertrags­kosten (30% Puffer für Exklusivität, Bildrechte).

Ein konkretes Beispiel: Du möchtest 150.000 Instagram‑Impressionen über einen Mikro‑Influencer erreichen. Bei einem CPM von 10€ beträgt das Grundbudget 1.500€. Mit einem 20%igen Aufschlag für Bildrechte und eine Mindestlaufzeit von 2 Beiträgen kommen weitere 300€ hinzu - Gesamtbudget etwa 1.800€.

Tipps für die Verhandlung - So sparst du ohne Qualität zu verlieren

  • Mehrere Influencer bündeln: Statt eines einzelnen Macro‑Influencers kannst du drei Mikro‑Influencer buchen. Das erhöht die Diversität und senkt den CPM.
  • Story‑Formate nutzen: Instagram‑Stories sind oft günstiger (ca. 30‑50% des Feed‑Preises) und ermöglichen mehrere Touchpoints.
  • Langfristige Partnerschaften: Ein 6‑Monats‑Deal spart bis zu 15% pro Beitrag, weil der Influencer Planungskosten reduziert.
  • Klare Briefings: Je genauer deine Vorgaben zu Bildsprache, Hashtags und Call‑to‑Action, desto geringer das Risiko von Nachbesserungen und extra Kosten.
  • Performance‑Boni einbauen: Grundpreis plus Bonus für Klicks oder Conversions motiviert den Influencer, sich stärker zu engagieren.
Marketingmanagerin im Büro prüft Influencer‑Profile und Budgetplan auf Schreibtisch.

Häufige Stolperfallen und wie du sie vermeidest

Viele Marketing‑Verantwortliche unterschätzen die Komplexität von Influencer‑Deals. Hier die Top‑5‑Risiken:

  1. Nur auf Followerzahl setzen: Ein Account mit 200.000 Followern, aber 0,5% Engagement, liefert kaum Mehrwert.
  2. Fehlende Vertrags‑Klarheit: Ohne Regelungen zu Laufzeit, Exklusivität und Bildrechten entstehen Nachforderungen.
  3. Unrealistische Erwartungshaltungen: Influencer können nicht garantieren sofortige Verkäufe, sondern erhöhen vor allem Markenbekanntheit.
  4. Plattform‑Mix ignorieren: TikTok‑Videos erreichen oft jüngere Zielgruppen zu niedrigeren CPMs - ein Mix aus Instagram und TikTok kann das Budget optimieren.
  5. Keine Erfolgsmessung: Ohne Tracking‑Links, Promo‑Codes oder UTM‑Parameter lässt sich ROI kaum bestimmen.

Setze klare KPIs (Reichweite, Engagement, Conversion‑Rate) und nutze Mess‑Tools wie Google Analytics, um die Performance zu bewerten.

FAQ - Was du noch wissen willst

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein Instagram‑Post von einem Mikro‑Influencer in Österreich?

Typischerweise liegt der Preis zwischen 150€ und 500€, abhängig von Followerzahl, Engagement‑Rate und Branche.

Welcher CPM ist für TikTok realistisch?

Im österreichischen Markt liegen die Werte zwischen 8€ und 15€ pro 1.000 Impressionen.

Soll ich lieber mehrere Nano‑Influencer oder einen Macro‑Influencer buchen?

Mehrere Nano‑Influencer bieten höhere Zielgruppendiversität und oft einen niedrigeren CPM. Ein Macro‑Influencer erreicht größere Reichweite pro Beitrag, kostet aber deutlich mehr.

Wie kann ich den Erfolg einer Influencer‑Kampagne messen?

Nutze UTM‑Parameter, individuelle Promo‑Codes oder Affiliate‑Links, um Klicks, Conversions und Umsatz zu tracken. Ergänzend liefern Reichweite‑ und Engagement‑Statistiken wichtige Insights.

Gibt es Preisunterschiede zwischen Instagram und TikTok?

Ja. TikTok‑Videos sind tendenziell teurer pro Eindruck, bieten aber oft ein jüngeres Publikum und höhere Viralität. Instagram‑Posts haben niedrigere CPMs, dafür stabile Reichweite bei älteren Zielgruppen.

Mit diesen Infos bist du gut gerüstet, um das passende Budget für deine nächste Influencer‑Kampagne in Österreich zu planen. Egal ob du ein kleines Café in Graz promoten willst oder ein landesweites Produkt launchst - die richtige Preis­kalkulation macht den Unterschied zwischen nur Sichtbarkeit und echtem Umsatz.

10 Kommentare

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    John Boulding

    Oktober 9, 2025 AT 08:30

    Die Preisstruktur offenbart, dass nur Marken mit echter Substanz hier Fuß fassen können.

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    Peter Rey

    Oktober 13, 2025 AT 23:43

    Ach ja, ein 50‑Euro‑Post reicht ja völlig aus, um ein ganzes Land zu überzeugen.

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    Seraina Lellis

    Oktober 18, 2025 AT 09:17

    Um die tatsächlichen Kosten eines Influencer‑Deals zu verstehen, muss man zunächst die fünf wesentlichen Treiber differenzieren.
    Erstens spielt die absolute Followerzahl eine Rolle, doch sie ist allein kein zuverlässiger Indikator für die Reichweite.
    Zweitens ist die Engagement‑Rate, also das Verhältnis von Interaktionen zu Followern, entscheidend, weil sie die Effektivität des Contents misst.
    Drittens beeinflusst die gewählte Plattform die Preisgestaltung, da Instagram, TikTok und YouTube unterschiedliche CPM‑Modelle besitzen.
    Viertens bestimmen branchenspezifische Faktoren das Budget, weil Luxus‑ oder Finanzprodukte höhere Margen rechtfertigen.
    Fünftens kommen vertragliche Bedingungen wie Exklusivität, Laufzeit und Nutzungsrechte hinzu, die die Gesamtausgaben um bis zu dreißig Prozent erhöhen können.
    Ein praktisches Beispiel: Für einen Mikro‑Influencer mit 50.000 Followern und einer Engagement‑Rate von sechs Prozent kann ein Instagram‑Post zwischen 150 € und 500 € kosten.
    Setzt man den CPM auf zehn Euro, ergeben 200.000 Impressionen ein Grundbudget von 2.000 €.
    Will man die Bildrechte zusätzlich sichern, sollte man etwa 20 % Aufschlag kalkulieren.
    Eine langfristige Zusammenarbeit über sechs Monate reduziert den Preis typischerweise um fünf bis fünfzehn Prozent, weil Planungsaufwand und Vertragsverhandlungskosten geringer ausfallen.
    Im Vergleich dazu kostet ein Macro‑Influencer mit einer Million Followern für dieselbe Impressionenzahl zwischen 5.000 € und 8.000 €, wobei die Preisuntergrenze durch höhere Produktionsqualität gerechtfertigt wird.
    Ein weiterer Aspekt ist die geografische Zielgruppe: Lokale Kampagnen profitieren häufig von Nano‑Influencern, die authentisch wirken und gleichzeitig niedrige CPM‑Werte von fünf bis acht Euro erzielen.
    Bei internationalen Marken lohnt sich ein Mix aus TikTok‑ und Instagram‑Formaten, da TikTok‑Videos oft viraler gehen und gleichzeitig höhere CPM‑Raten von 12 € aufweisen.
    Die Erfolgsmessung sollte über UTM‑Parameter, individuelle Promo‑Codes oder Affiliate‑Links erfolgen, um klare KPIs wie Klicks, Conversions und Umsatz zu tracken.
    Ohne solche Tracking‑Methoden bleibt die Investition im Dunkeln und das Return‑on‑Investment lässt sich kaum quantifizieren.
    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die sorgfältige Analyse aller genannten Faktoren die Grundlage für ein realistisches Budget bildet und gleichzeitig die Gefahr von Fehlkalkulationen minimiert.

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    Mischa Decurtins

    Oktober 22, 2025 AT 13:17

    Der Hinweis auf die Engagement‑Rate ist besonders wichtig da zu niedrige Werte den gesamten ROI gefährden.

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    Yanick Iseli

    Oktober 26, 2025 AT 14:30

    Betrachtet man die Preisentwicklung im europäischen Kontext, zeigt sich, dass Österreich, trotz seiner vergleichsweise kleinen Marktgröße, durchaus konkurrenzfähige CPM‑Werte bietet; insbesondere im Bereich der Luxusgüter, wo Marken bereit sind, premium Preise für eine hochqualifizierte Zielgruppe zu zahlen, was wiederum die durchschnittlichen Kosten pro Beitrag nach oben treibt.

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    Stephan Schär

    Oktober 30, 2025 AT 12:57

    Interessante Analyse, aber man darf nicht vergessen, dass manche Influencer ihre Zahlen manipulieren – Fake‑Follows und Bots sind ein echtes Problem 😊.

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    Joel Lauterbach

    November 3, 2025 AT 08:37

    Ein guter Startpunkt ist, das gewünschte Ziel klar zu definieren, dann passende Tier‑Levels auswählen und den CPM basierend auf Plattform und Engagement‑Rate berechnen.

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    Dieter Krell

    November 7, 2025 AT 01:30

    Absolut, und wenn man ein bisschen kreativ ist, kann man dieselbe Reichweite oft günstiger mit einer kleinen Gruppe von Nano‑Influencern erreichen.

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    Astrid Shapiro

    November 10, 2025 AT 15:37

    Die Zahlen sind eindeutig: Mikro‑Influencer kosten mehr als Nano‑Influencer.

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    Runa Kalypso

    November 14, 2025 AT 02:57

    Ganz klar, wenn man die Kosten genau prüfen will, sollte man immer die Gesetze im Blick behalten, sonst kann es schnell Problem geben.

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