Wer ist der reichste Influencer der Welt? Die Zahlen hinter den größten Einkünften

Wer ist der reichste Influencer der Welt? Die Zahlen hinter den größten Einkünften
20 Feb, 2026
von Lukas Schönfeld | Feb, 20 2026 | Influencer Marketing Österreich | 0 Kommentare

Wer verdient wirklich mehr als jeder andere Influencer der Welt? Die Antwort ist nicht so einfach wie sie klingt. Es geht nicht nur um Followers, Likes oder viral gegangene Videos. Es geht um echte Einkünfte, langfristige Verträge, eigene Marken und Milliarden an Umsatz, die hinter den Kulissen laufen. Der reichste Influencer der Welt ist kein Einzelgänger, der nur Fotos postet. Er ist ein Unternehmer, der Social Media als Geschäftsmodell genutzt hat - und das mit atemberaubender Effizienz.

Der König des Influencer-Markets: MrBeast

Der Mann, der seit Jahren die Liste der reichsten Influencer anführt, heißt MrBeast. Geboren als James Donaldson, hat er sich von einem Teenager mit einer Kamera zu einem Medienimperium entwickelt. Sein YouTube-Kanal hat über 280 Millionen Abonnenten (Stand 2026). Doch die Zahlen sagen nur die halbe Wahrheit. Sein echter Reichtum liegt in der Diversifizierung.

MrBeast hat nicht nur Videos gemacht. Er hat eine ganze Infrastruktur aufgebaut: eine eigene Produktlinie (MrBeast Burger), eine eigene Streaming-Plattform (Beast Games), eine Produktionsfirma und mehrere Marken, die er direkt verkauft. Seine Einkünfte stammen nicht nur aus Werbung auf YouTube, sondern aus Merchandising, Lizenzverträgen, Live-Events und sogar aus einer eigenen App, die Nutzer für Rewards belohnt. Schätzungen von Forbes und Bloomberg aus dem Jahr 2025 gehen von einem jährlichen Einkommen von über 70 Millionen US-Dollar aus - und das ohne Werbeverträge mit großen Konzernen wie Amazon oder Coca-Cola.

Was macht ihn so erfolgreich? Er hat verstanden, dass Followers nicht das Ziel sind. Der Umsatz ist das Ziel. Er nutzt seine Reichweite, um Produkte zu testen, die er selbst besitzt - und dann verkauft. Ein Video, in dem er 10.000 Menschen mit Pizza füttert, wird nicht nur millionenfach gesehen. Es wird zu einer Marketingkampagne, die seine eigene Pizzabranche ankurbelt.

Wie wird man zum reichsten Influencer?

Es gibt kein Geheimrezept. Aber es gibt Muster, die alle Top-Influencer teilen.

  • Keine Einmaligkeit: Sie haben nicht nur einen Kanal. Sie haben mehrere. MrBeast betreibt nicht nur seinen Hauptkanal, sondern auch Kanäle für Challenges, Reaktionen, Behind-the-Scenes und sogar für seine Mitarbeiter.
  • Eigene Produkte: Wer nur Werbung schaltet, bleibt abhängig. Wer eigene Produkte verkauft, kontrolliert den Umsatz. MrBeast, Charli D’Amelio, und David Dobrik haben alle eigene Marken gegründet - von Kaffee bis zu Fitnessgeräten.
  • Skalierung durch Team: Kein Influencer schafft das allein. MrBeast hat ein Team von über 100 Mitarbeitern. Produktion, Recht, Marketing, Kundenservice - alles wird professionell gemanagt.
  • Langfristige Verträge: Ein einzelner Post mit Nike bringt 50.000 Euro. Ein Vertrag über drei Jahre mit 20 Posts pro Jahr bringt 3 Millionen. Die großen Einkommen kommen nicht von Einzelposts, sondern von langfristigen Partnerschaften.

Die meisten Influencer, die heute als „reich“ gelten, sind nicht reich, weil sie 10 Millionen Follower haben. Sie sind reich, weil sie aus ihren Followern ein Unternehmen gemacht haben.

Charli D’Amelio unterschreibt einen Vertrag für ihre Kosmetiklinie, während TikTok-Views und Merch über ihr schweben.

Wer kommt danach? Die Top 5 der reichsten Influencer 2026

MrBeast ist an der Spitze - aber er ist nicht der Einzige, der Milliarden verdient. Hier sind die fünf reichsten Influencer der Welt nach Schätzungen von 2025/2026:

Die 5 reichsten Influencer der Welt 2026
Rang Name Hauptplattform Followers (ca.) Jährliches Einkommen (geschätzt)
1 MrBeast YouTube 280 Mio. 70 Mio. USD
2 Charli D’Amelio TikTok 150 Mio. 45 Mio. USD
3 Logan Paul YouTube 230 Mio. 40 Mio. USD
4 Khaby Lame TikTok 160 Mio. 35 Mio. USD
5 Jeffree Star YouTube, Instagram 20 Mio. 30 Mio. USD

Interessant ist: Charli D’Amelio und Khaby Lame haben ihre Einkünfte fast ausschließlich über TikTok generiert. Sie haben keine großen YouTube-Kanäle, aber sie haben mit TikTok-Ads, Markenpartnerschaften und eigener Kosmetiklinie (Charli’s Closet) ein Modell geschaffen, das auf Geschwindigkeit und Viralität setzt. Sie verdienen nicht nur mit Posts, sondern mit Produkten, die sie direkt an ihre Community verkaufen.

Ein Baum mit Geschäftsmodell-Ästen und einer Krone, die MrBeast symbolisiert, während kleinere Influencer darunter kämpfen.

Warum ist Österreich nicht dabei?

Wenn man sich die Liste der reichsten Influencer ansieht, fällt auf: Kein einziger österreichischer Influencer ist in den Top 10. Warum?

Erstens: Der Markt ist klein. Österreich hat 9 Millionen Einwohner. Die Reichweite, die ein Influencer hier erreichen kann, ist begrenzt. Zweitens: Die Kultur. Viele österreichische Influencer arbeiten mit lokalen Marken, die nicht über große Budgets verfügen. Sie verdienen gut - aber nicht im Millionenbereich. Drittens: Die Monetarisierung. In den USA oder China werden Influencer als Markenmanager gesehen. In Österreich werden sie oft als „nur“ Content-Creator betrachtet.

Das ändert sich langsam. Influencer wie Maximilian Lahn oder Lisa Scharl haben eigene Produkte auf den Markt gebracht - von Haarpflege bis zu Lifestyle-Apps. Sie verdienen 500.000 bis 1,2 Millionen Euro pro Jahr. Das ist viel für Österreich. Aber es ist kein Vergleich zu MrBeast.

Die Zukunft liegt nicht im Posten. Die Zukunft liegt im Aufbau von Unternehmen. Wer in Österreich reich werden will als Influencer, muss aufhören, „Content“ zu machen. Er muss anfangen, Produkte zu entwickeln, Teams aufzubauen und Verträge zu verhandeln - wie ein echter CEO.

Was lernen wir daraus?

Der reichste Influencer der Welt ist nicht der mit den meisten Likes. Er ist der mit dem besten Geschäftsmodell. MrBeast hat es geschafft, aus einer Kamera eine Firma zu machen. Er hat keine Angst davor, Millionen auszugeben - um dann noch mehr zurückzuholen. Sein Erfolg basiert auf drei Prinzipien:

  1. Skalieren statt Sichern: Er investiert in Projekte, die riesig werden können - nicht in kleine, sichere Deals.
  2. Produkte statt Promotion: Er verkauft nicht Werbung. Er verkauft Produkte, die er selbst entwickelt.
  3. Team statt Einzelkämpfer: Er hat keine Angst, andere zu bezahlen - damit er sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: Ideen.

Wenn du glaubst, Influencer zu sein bedeutet, schöne Fotos zu machen und ein paar Euro für Posts zu bekommen - dann hast du die Zukunft verpasst. Die echten Reichen machen aus Social Media ein Unternehmen. Und das kann jeder - auch in Österreich. Aber nur, wenn man aufhört, nur ein Influencer zu sein. Und anfängt, ein Unternehmer zu werden.

Wer ist der reichste Influencer der Welt im Jahr 2026?

Der reichste Influencer der Welt im Jahr 2026 ist MrBeast (James Donaldson). Sein jährliches Einkommen wird auf über 70 Millionen US-Dollar geschätzt. Er verdient nicht nur durch Werbung auf YouTube, sondern vor allem durch eigene Unternehmen wie MrBeast Burger, Beast Games und eine eigene Produktionsfirma. Seine Reichweite von über 280 Millionen Abonnenten ist nur der Anfang - sein Geschäftsmodell ist der Schlüssel.

Wie viel verdient ein Influencer durch einen Post?

Ein Influencer mit 1 Million Followern verdient in Europa typischerweise zwischen 5.000 und 20.000 Euro pro Post - je nach Plattform und Branche. In den USA oder bei globalen Marken kann es bis zu 100.000 Euro sein. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die echten Einkommen kommen von langfristigen Verträgen, eigenen Produkten und Lizenzrechten, nicht von einzelnen Posts.

Kann man als Influencer wirklich reich werden?

Ja - aber nicht durch Likes. Wer nur Posts macht, bleibt mittellos. Wer ein Unternehmen aufbaut, kann reich werden. MrBeast, Charli D’Amelio und Jeffree Star haben alle eigene Marken gegründet. Sie verkaufen Produkte, verhandeln Lizenzverträge und bauen Teams auf. Das ist kein Influencer-Dasein - das ist Unternehmertum. Und das funktioniert überall, auch in Österreich - wenn man bereit ist, die Spielregeln zu ändern.

Warum verdienen TikTok-Influencer oft mehr als YouTuber?

TikTok-Influencer verdienen oft mehr, weil die Plattform schneller viral geht und die Nutzer stärker engagiert sind. Ein Video kann in 24 Stunden 100 Millionen Views bekommen - und dann sofort in Merchandising umgesetzt werden. TikTok hat auch eine eigene Creator-Fund-Plattform, die direkt zahlt. Außerdem verkaufen viele TikTok-Influencer direkt über Instagram oder ihre eigenen Webseiten - ohne lange Vertragslaufzeiten. Die Geschwindigkeit macht den Unterschied.

Was braucht man, um wie MrBeast erfolgreich zu werden?

Man braucht nicht Millionen - man braucht eine Idee, die groß ist. MrBeast hat nicht mit einem teuren Studio begonnen. Er hat mit 100 Euro und einer Kamera angefangen. Was er brauchte, war: Konsistenz, Mut, ein Team und das Verständnis, dass Content nur ein Mittel ist. Das Ziel ist ein Unternehmen. Wer das versteht, kann überall anfangen - egal ob in Wien, Linz oder Innsbruck.