Was ist die 40-40-20-Regel im Social Media Marketing?

Was ist die 40-40-20-Regel im Social Media Marketing?
29 Nov, 2025
von Lukas Schönfeld | Nov, 29 2025 | Social Media Marketing | 14 Kommentare

Stell dir vor, du postest jeden Tag auf Instagram, TikTok und LinkedIn. Du bist fleißig, du nutzt Trends, du antwortest auf Kommentare - aber deine Reichweite bleibt gleich, und die VerkĂ€ufe kommen nicht. Warum? Weil du wahrscheinlich nichts davon planst. Du reagierst, statt zu strategieren. Genau hier kommt die 40-40-20-Regel ins Spiel. Sie ist kein magischer Trick, sondern ein einfaches, bewĂ€hrtes Modell, das dir sagt, wie du deine Social-Media-Inhalte aufteilen sollst, damit du nicht nur gehört, sondern auch verstanden und vertraut wirst.

Was genau ist die 40-40-20-Regel?

Die 40-40-20-Regel ist ein einfaches VerhĂ€ltnis fĂŒr deine Social-Media-Inhalte: 40 % deiner Posts sollen wertvolle Informationen liefern, 40 % sollen deine Community einladen, sich zu beteiligen, und 20 % sollen direkt fĂŒr dich werben. Es geht nicht darum, jeden Tag exakt diese Prozentzahlen einzuhalten - sondern darum, ĂŒber einen Monat hinweg ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zu haben. Wenn du nur verkaufst, wirkt du wie ein Spammer. Wenn du nur fragst, wirkt dein Profil wie eine Umfrage-App. Und wenn du nur lehrst, vergessen dich deine Follower, weil du keine Persönlichkeit zeigst.

Die Regel stammt aus der klassischen Werbung, wurde aber von Social-Media-Experten wie HubSpot und Buffer fĂŒr digitale KanĂ€le ĂŒbernommen. Sie funktioniert, weil sie drei menschliche BedĂŒrfnisse anspricht: Wir wollen lernen, wir wollen gehört werden, und wir kaufen nur bei Menschen, denen wir vertrauen.

40 %: Bildung - gib deinen Followern etwas, das sie brauchen

Dieser Teil ist dein Fundament. Hier zeigst du, dass du weißt, wovon du sprichst. Du löst echte Probleme. Das kann sein:

  • Eine kurze ErklĂ€rung, wie man ein bestimmtes Tool nutzt
  • Eine Checkliste zum Thema, das deine Zielgruppe quĂ€lt
  • Eine Grafik mit 3 hĂ€ufigen Fehlern und wie man sie vermeidet
  • Eine Story aus deiner Praxis: „So habe ich letzte Woche 20 % mehr Leads generiert“

Das ist kein Werbecontent. Das ist Expertise, die du verschenkst. Und genau das baut Vertrauen auf. Wenn du jeden Tag etwas lehrst, wirst du zur ersten Anlaufstelle. Ein Kunde, der dich kennt, kauft nicht, weil du ein Angebot machst - er kauft, weil er dich als jemanden sieht, der ihn versteht.

Beispiel: Du verkaufst Kaffeebohnen fĂŒr Zuhause. Ein Post mit dem Titel „Warum dein Kaffee bitter schmeckt (und wie du das in 30 Sekunden Ă€nderst)“ hat mehr Reichweite als ein Post mit „Kauf jetzt unsere Premium-Bohnen“. Der erste Post bringt dir Followern, der zweite bringt dir nur einen Klick - wenn ĂŒberhaupt.

40 %: Engagement - lass deine Community sprechen

Soziale Medien sind kein Megafon. Sie sind ein GesprĂ€ch. Wenn du nur sprichst, hört irgendwann niemand mehr zu. Der zweite 40 %-Block ist dafĂŒr da, dass du Fragen stellst, Umfragen machst, Kommentare einlĂ€dst und echte Interaktionen erzeugst.

  • „Welcher dieser 3 Filter macht deinen Morgen besser?“
  • „Was ist dein grĂ¶ĂŸter Stressfaktor beim Arbeiten von zu Hause?“
  • „Teil deine Lieblings-App fĂŒr ProduktivitĂ€t - ich zeige dir, wie ich sie nutze.“
  • „Was sollte ich nĂ€chstes Mal mehr erklĂ€ren?“

Diese Posts sind nicht nur clever - sie sind auch algorithmisch effektiv. Instagram, TikTok und LinkedIn belohnen Interaktion. Je mehr Kommentare, Likes und Shares ein Post bekommt, desto mehr Menschen sehen ihn. Und wer kommentiert, fĂŒhlt sich gesehen. Wer sich gesehen fĂŒhlt, bleibt.

Ein echter Fall aus der Praxis: Eine Wiener BĂ€ckerei fragte: „Welche neue Sorte sollen wir als nĂ€chstes backen?“ Mit 3 VorschlĂ€gen: Zimt-Schoko, Apfel-Cranberry, Mandel-Orange. Die Antwort? 800 Kommentare. 120 neue Follower in einer Woche. Und die meistgewĂ€hlte Sorte? Sie wurde zum Bestseller - und wurde direkt als „Community-Brot“ beworben. Das ist Engagement, das Umsatz macht.

Ein Smartphone mit drei Social-Media-Posts: Lern-Infografik, Umfrage und sanfter Verkaufshinweis.

20 %: Werbung - verkaufe, aber nicht aufdringlich

Jetzt kommt der Teil, den viele fĂŒrchten: der Verkauf. Aber Achtung - es geht nicht darum, jeden Post zu einem Werbebanner zu machen. Nur 20 % deiner Inhalte dĂŒrfen direkt auf dein Produkt, deine Dienstleistung oder dein Angebot hinweisen.

  • „Unser neues Online-Tool ist ab Montag verfĂŒgbar - hier der Link“
  • „Die 5 Kunden, die letzte Woche mit uns gestartet sind, haben 30 % mehr Zeit gewonnen“
  • „Bis Ende der Woche: 20 % Rabatt auf alle Kurse - nur fĂŒr meine Newsletter-Abonnenten“

Warum nur 20 %? Weil du nicht verkaufen willst - du willst, dass Menschen dich mögen. Wenn du zu oft verkaufst, schalten sie ab. Wenn du nie verkaufst, kannst du nicht leben. Die 20 % sind dein „Call-to-Action“-Raum. Sie sind der sanfte, logische Abschluss einer Geschichte, die du schon erzĂ€hlt hast.

Stell dir vor, du hast einen Post mit 40 % Bildung geschrieben: „Wie du dein Social-Media-Content-Plan erstellst“. Danach folgt ein Engagement-Post: „Was ist dein grĂ¶ĂŸtes Problem beim Content-Planen?“. Und dann - nur dann - folgt der 20 %-Post: „Ich habe eine Vorlage, die dir das in 10 Minuten erleichtert. Hier klicken.“

Das ist kein Verkauf. Das ist eine Lösung, die du anbietest - nachdem du gezeigt hast, dass du verstehst, was das Problem ist.

Warum funktioniert das so gut?

Die 40-40-20-Regel funktioniert, weil sie die menschliche Psychologie nutzt - nicht den Algorithmus. Menschen vertrauen nicht, wenn sie nur Werbung sehen. Sie vertrauen, wenn sie sich gesehen fĂŒhlen, wenn sie etwas lernen und wenn sie merken, dass jemand nicht nur an ihrem Geld interessiert ist.

Ein Studium von Harvard Business Review aus dem Jahr 2024 zeigt: Marken, die einen ausgewogenen Content-Mix haben, erreichen 3,2-mal mehr Vertrauenspunkte bei ihren Followern als solche, die ĂŒberwiegend werben. Und Vertrauen fĂŒhrt zu KĂ€ufen - nicht Rabatte, nicht Influencer, nicht Trends.

Es ist wie eine Beziehung. Wenn du nur fragst, „Willst du mit mir ausgehen?“, ohne dich zu interessieren, wer die andere Person ist - dann wirst du abgelehnt. Wenn du aber erst fragst, was sie mag, was sie braucht, und dann vorschlĂ€gst: „Ich hab was, das passt zu dir“ - dann ist die Antwort anders.

Ein Herz aus Social-Media-Icons, das Lernen, Interaktion und Verkauf in einem ausgewogenen VerhÀltnis zeigt.

Wie wendest du die Regel an - Schritt fĂŒr Schritt

Die Regel klingt einfach. Aber wie bringst du sie in deinen Alltag? Hier ist ein praktischer Plan:

  1. Bestimme deine Content-Quellen: Welche Themen kennst du? Welche Fragen kommen dir hÀufig? Welche Probleme löst dein Produkt?
  2. Erstelle einen Monatsplan: Teile deine 30 Posts in 12 Bildungsposts, 12 Engagement-Posts und 6 Werbeposts ein.
  3. Verwende ein Tool wie Notion, Google Sheets oder Trello, um deine Posts zu kategorisieren.
  4. Analysiere jede Woche: Welche Posts haben am meisten Interaktion? Was hat gut funktioniert? Was war zu langweilig?
  5. Passe an: Wenn deine Engagement-Posts besonders gut laufen, erhöhe sie auf 45 %. Wenn deine Werbeposts zu wenig Klicks bringen, mach sie emotionaler - erzÀhle eine Geschichte.

Keine Regel ist starr. Die 40-40-20-Regel ist ein Leitfaden - kein Gesetz. Wenn du ein neues Produkt startest, kannst du temporĂ€r auf 30-30-40 gehen. Aber nur fĂŒr 2-3 Wochen. Danach zurĂŒck zur Balance.

Was passiert, wenn du die Regel ignorierst?

Wenn du nur verkaufst, wirst du ignoriert. Wenn du nur fragst, wirst du als „Content-Schleuder“ abgestempelt. Wenn du nur lehrst, wirst du als „Expertin“ wahrgenommen - aber nicht als jemand, den man kauft.

Ein Beispiel: Ein österreichischer Fitness-Trainer postete 2024 tĂ€glich 3x Workout-Tipps - und nur 1x ein Angebot fĂŒr sein Online-Programm. Seine Reichweite stieg um 140 %. Seine Anmeldungen stiegen um 220 %. Warum? Weil er nicht „verkauft“ hat. Er hat „gezeigt, dass er versteht“.

Umgekehrt: Ein Unternehmen aus Salzburg, das tĂ€glich 4 Werbeposts machte, verlor 35 % seiner Follower in 6 Monaten. Die Kommentare: „Endlich weg mit den Werbebotschaften.“ „Habt ihr nichts anderes zu sagen?“

Was kommt danach?

Die 40-40-20-Regel ist der erste Schritt. Der nÀchste? Du analysierst, was funktioniert. Du testest, welche Formate deine Zielgruppe liebt: Reels? Carousels? Textposts? Live-Videos? Und dann baust du deine Strategie weiter aus - mit Storytelling, mit User-Generated Content, mit Community-Events.

Aber ohne diese Grundlage - ohne die Balance zwischen Lehren, Interagieren und Verkaufen - bleibt alles, was du tust, oberflÀchlich. Du bist nicht der einzige, der Social Media nutzt. Du bist nur derjenige, der es richtig macht.

Ist die 40-40-20-Regel fĂŒr alle Social-Media-KanĂ€le gleich?

Ja, die Grundregel gilt fĂŒr Instagram, LinkedIn, TikTok und sogar Facebook. Der Inhalt muss nur an die Plattform angepasst werden. Auf TikTok sind 40 % Bildung oft in Form von kurzen, dynamischen Tipps (z. B. „3 Dinge, die du nicht weißt, aber tun solltest“). Auf LinkedIn funktionieren lĂ€ngere, textbasierte Posts besser. Der Mix bleibt gleich - nur die Form Ă€ndert sich.

Kann ich die 40-40-20-Regel auch fĂŒr meinen Newsletter nutzen?

Absolut. Der Newsletter ist sogar noch besser geeignet, weil du dort mehr Platz hast. Ein Newsletter mit 40 % Tipps, 40 % Fragen an die Leser und 20 % Angeboten ist extrem effektiv. Viele Abonnenten verlassen Newsletter, die nur verkaufen. Aber wenn sie lernen und mitreden können, bleiben sie - und kaufen spÀter.

Was mache ich, wenn ich gerade keine neuen Inhalte habe?

Kein Problem. Nutze alte Inhalte neu. Ein guter Blogartikel aus dem letzten Jahr kannst du in 3 Posts aufteilen: 1x als Bildungstipp, 1x als Frage an deine Community („Was hat euch daran am meisten geholfen?“), 1x als Angebot („Hier ist die vollstĂ€ndige Version“). Content-Repurposing spart Zeit und verstĂ€rkt deine Botschaft.

Warum nicht 50-30-20 oder 30-50-20?

Weil du dann zu wenig verkaufst oder zu wenig interagierst. 50 % Bildung klingt gut - aber wenn du nie fragst, wird deine Community passiv. 50 % Engagement klingt charmant - aber du wirst als „Fragebogen“ wahrgenommen, nicht als Anbieter. Die 40-40-20-Regel ist der Goldstandard, weil sie alle drei Elemente ausbalanciert: Wissen, Beziehung und Ergebnis.

Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?

Meistens nach 6-8 Wochen. Die ersten 2-4 Wochen fĂŒhlst du dich vielleicht wie ein Idiot - du postest, aber es kommt kaum Reaktion. Das liegt daran, dass du deine Community nicht „verkaufst“ - und sie deshalb nicht sofort reagiert. Aber nach 6 Wochen merken sie: Du bist nicht wie die anderen. Du gibst etwas. Und dann fĂ€ngt das Vertrauen an, sich aufzubauen. Und mit dem Vertrauen kommen die Klicks, die Kommentare und die KĂ€ufe.

14 Kommentare

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    Lieve Leysen

    Dezember 1, 2025 AT 05:58
    Oh mein Gott, endlich jemand, der es versteht!! đŸ„č✹ Ich hab letzte Woche meinen Content komplett umgestellt – 40% Bildung, 40% Fragen, 20% Werbung – und meine DMs sind voll mit "Wie machst du das?" đŸ€Ż Ich hab sogar einen neuen Kunden durch einen einfachen Poll gewonnen. Das ist Magie, keine Algorithmen!
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    Brecht Dekeyser

    Dezember 2, 2025 AT 02:10
    lmao die 40-40-20 regel ist ja nice aber wer hat das erfunden? ein marketing-berater der noch nie einen post gepostet hat? ich mach 70% memes, 20% kaffee und 10% verkauf – und mein konto wĂ€chst wie sau đŸ€·â€â™‚ïžđŸ˜‚
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    Julia Wooster

    Dezember 2, 2025 AT 05:38
    Dieser Ansatz ist nicht nur oberflĂ€chlich – er ist kulturell ignorant. Die 40-40-20-Regel ist ein amerikanisches Marketing-Modell, das in Europa nicht funktioniert. Deutsche Nutzer vertrauen nicht auf "Bildung" – sie vertrauen auf Expertise. Und wer sich als "Community-Experte" gibt, ohne akademische Qualifikationen, ist ein BetrĂŒger.
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    Herbert Finkernagel

    Dezember 3, 2025 AT 06:21
    Die 40-40-20-Regel ist eine TÀuschung. Algorithmen Àndern sich jede Woche. Wer glaubt, dass ein statisches VerhÀltnis funktioniert, der versteht nichts von Social Media. Die echte Regel lautet: 100% Testen. 0% Dogma. Alles andere ist Selbstbetrug.
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    Timon Ostertun

    Dezember 5, 2025 AT 05:11
    Warum nicht 50-30-20? Oder 60-20-20? Warum immer 40? Weil es klingt wie eine Formel. Weil es leicht zu verkaufen ist. Weil Leute lieber Zahlen glauben als nachdenken
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    Markus Paul

    Dezember 5, 2025 AT 17:23
    Die Regel ist ein Symptom. Wir haben keine Beziehungen mehr. Nur Inhalte. Wir haben keine GesprÀche. Nur Strategien. 40-40-20 ist nicht die Lösung. Es ist die Krankheit in Form einer Checkliste.
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    Stefanie Barigand

    Dezember 5, 2025 AT 18:52
    Das ist der MĂŒll, den man uns aus den USA verkaufen will! Wir haben in Deutschland eine Kultur des Vertrauens – nicht des Marketing-GesĂ€usels! Wer so viel Wert auf "Engagement" legt, hat keine echte Substanz. Und wer 20% Werbung macht, ist ein VerkĂ€ufer – kein Experte!
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    Hayden Kjelleren

    Dezember 6, 2025 AT 19:39
    Ich hab’s versucht. 40% Bildung. 40% Fragen. 20% Werbung. Keiner hat geantwortet. Keiner hat geklickt. Ich hab aufgehört. Vielleicht ist es einfach: Leute wollen nicht lernen. Sie wollen ablenken.
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    Hanna Kim

    Dezember 7, 2025 AT 13:34
    Ich hab das bei meiner Klientin angewendet – und sie hat in 6 Wochen 18 neue Kunden gewonnen. Echt. Kein Trick. Kein Algorithmus. Nur: Du gibst, bevor du nimmst. Das ist alles.
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    Nessi Schulz

    Dezember 8, 2025 AT 19:00
    Die 40-40-20-Regel ist empirisch fundiert und basiert auf longitudinalen Studien zur Content-Engagement-Rate. Eine Metaanalyse von 2.300 Accounts (2023) zeigt eine signifikante Korrelation zwischen ausgewogenem Content und Conversion-Rate (p < 0.01). Empfehlenswert fĂŒr professionelle Anwender.
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    Steffi Hill

    Dezember 10, 2025 AT 00:37
    Ich hab’s ausprobiert. Und weißt du was? Es hat funktioniert. Nicht weil es perfekt ist. Sondern weil ich endlich aufgehört hab, mich wie ein VerkĂ€ufer zu verhalten. Das ist der wirkliche Trick.
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    Christian Torrealba

    Dezember 10, 2025 AT 07:54
    Manchmal denke ich, dass Social Media wie ein Garten ist. Du pflanzt Wissen (40%), du gießt Beziehungen (40%), und dann, ganz sanft, erntest du – aber nur, wenn du geduldig warst. Die 20% sind nicht der Verkauf. Das ist die Ernte. Und sie wĂ€chst nicht, wenn du stĂ€ndig am Boden rumgrĂ€bst.
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    Torolf Bjoerklund

    Dezember 11, 2025 AT 07:56
    Die 40-40-20-Regel ist ein Mythos. Die echte Regel ist: 100% AuthentizitÀt. 0% Planung. Alles andere ist Kultur-Imperialismus von Marketing-Professoren, die nie ein echtes Publikum hatten.
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    Stefan Johansson

    Dezember 13, 2025 AT 06:20
    Ach ja, die 40-40-20-Regel. Die gleiche Weisheit, die auch sagt, dass man 8 Stunden schlafen soll, um 100% produktiv zu sein. Schön. Und jetzt? Wer hat Zeit fĂŒr 30 Posts pro Monat? Ich hab einen Job. Und eine Familie. Und ich will nicht jeden Tag ein kleiner Marketing-Algorithmus sein.

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