Content Marketing – Ja klar, irgendwas mit Medien

Der Begriff Content Marketing ist im letzten Jahrzehnt zu einem Begriff forciert, der in allerlei Belangen bei Marketing-relevanten Punkten immer wieder zum Thema wird. Jeder weiß ungefähr was damit gemeint ist, viele können aber unter genauerer Betrachtung nicht konkret bei Unwissenden, branchenfernen Verwandten oder Bekannten Klarheit schaffen.

Das liegt zum einen daran, dass es unzählige Berufssparten innerhalb des Content Marketings gibt, diese sich schwer in eine Schublade stecken lassen und Agenturen, sowie Marketingabteilungen sich unterschiedlichen Workflows und Abläufe bedienen und somit zu einem gewissen Grad ihr eigenes Süppchen kochen.
Mal ganz rudimentär und kurz für euch zusammengefasst, lassen sich dennoch Punkte finden, die den Begriff zu einem Großen und Ganzen vereinen:

 

Definition

Der Begriff Content Marketing beschreibt einen strategischen Marketing-Versuch, der auf Kreativität und relevante Stories konzentriert ist, mit zielgruppenrelevanten Inhalten (Content) eine klar definierte Community anspricht, triggert und schlussendlich daraus Profit zu erzielt.
Das klingt jetzt zwar ein wenig schwammig – ist es auch, denn eine genaue Definition, oder einseitige Meinung zur Thematik gibt es schlussendlich nicht.

 

Relevanter Content – passende Kanäle – kein Einheitsbrei

Es gibt mehrere Möglichkeiten um das Produkt eines Kunden über Social Media Kanäle zu spreaden.
Zu einem muss mit dem Kunden, schon lange vor den ersten Postings, egal ob auf Facebook, Instagram, Twitter, Linkedin, Xing etc., besprochen werden, was das Ziel der Kampagne ist. Diese Ziele gehören klar zwischen Kunden und uns, den Marketern, abgesprochen und gesteckt. Sollen die Verkaufszahlen eines Produktes gehoben werden? Soll Traffic auf eine Landingpage generiert werden? Braucht man schlicht Awareness und Aufmerksamkeit, oder will man seine Community erweitern? Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Gibt es Mitbewerber und wenn ja, welche?

Fragen über Fragen, aber je mehr man sich im Vornherein abspricht, desto klarer können KPIs kommuniziert und Ziele geradlinig verfolgt werden. Einer der finalen Gedanken, bevor es ans Eingemachte geht, sollte sich darum drehen, auf welchen Kanälen der Content ausgespielt werden soll. Dass es Unterschiede gibt, sollte jedem klar sein. Facebook bedient mittlerweile eine andere Community als Instagram. LinkedIn sollte eher mit seriösem Content und ohne Katzen auskommen. Twitter stellt für journalistische und unternehmensbezogene Inhalte eine Bühne dar.

 

Unterschiedliche Postings – unterschiedliche Outputs

Euer Kunde will Traffic auf seine neue Homepage und/oder Blog? Das Stichwort lautet nun Link-Posting und Traffic Ad. Fans und Engagement sollen eine Facebookseite pushen? Schaltet eine Like Ad, kümmert euch aktiv um das Community Management und erstellt Postings, die anecken oder Fragen aufwerfen, um die User zur Interaktion zu triggern. Bitte aber immer darauf achten, ob der Kunde jegliche Art des Austauschs mit den Facebook Fans zulässt oder nicht.

Um euren Content nicht mit starrem Produktbezug austrocknen zu lassen, ist es oft hilfreich zwischendurch auflockernde Soft Topic Themen in den Raum zu werfen. Diese Form der Kommunikation spielt zwar im Hintergrund auf einen Produktbezug ab, versteckt diesen aber hinter emotionalen und/oder witzigen Inhalten. So wird eure Community bei Laune gehalten, erfährt aber wichtige Infos, die schlussendlich zu einer positiven Kaufentscheidung führen können.

 

 

Content mit Köpfchen

Ihr habt den perfekten Content Mix, verpackt in einem Content Plan und auch die passenden Kanäle stehen bereits fest? Tja, wann und an wen spielt ihr eure Ads nun aus?
Eine Kampagne, die Surfbretter eines Herstellers zu Bekanntheit verhelfen soll, wird 30-jährigen Müttern in der Großstadt relativ egal sein. Genauso wenig interessieren sich Pensionisten für das neueste Smartphone mit Dual-Kamera. Wer soll eure Ads sehen, wer fällt in den Topf der potentiellen Käufer? Fragen, die ihr nicht unbeachtet lassen könnt.

Des Weiteren spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle, wann und wie lange die Ad geschalten wird. Zu Stoßzeiten, wo der Großteil der Bevölkerung zur Arbeit fährt, ist ein Sponsored Post, der sich auf die mobile Ausspielung (Smartphone) konzentriert keine schlechte Idee. Man denke an die Ubahn und wie unglaublich viele Leute zu dieser Zeit aufs Handy starren.
Ebenfalls performed eine Ad anders, wenn sie nur 3 Stunden ausgespielt wird, oder ob sie 3 Tage lang durchgehend zu sehen ist.

 

Erstes Fazit – Lernen und wachsam sein

Zielgruppen, Kanalwahl, Kennenlernen eurer Community, Story-Telling, Kommunikation mit dem Kunden, Dauer der beworbenen Posts, Höhe des Budgets, Zeitpunkt der Veröffentlichung, der sich immer wieder verändernde und angepasste Facebook-Algorithmus und viele weitere Faktoren beeinflussen die Performance eurer Kampagnen in einem derart hohen Maße, dass es ständig notwendig ist euch weiterzubilden. Bleibt am Ball, probiert nicht immer auf getrampelten Wegen zu gehen, sondern denkt im Sinne des Kunden und der Community – that´s it!

Hoffentlich konnten wir den Nebel etwas für euch lichten, wir würden uns sehr freuen wenn ihr eure Erlebnisse und Tipps mit uns teilen würdet!

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