Hallo Zukunft! – Unser Arbeitsplatz 2035

Seit der Gründung von Facebook im Jahr 2004 hat sich im Social Media-Bereich eine Menge getan. Doch nicht nur die Sozialen Medien und deren User befinden sich im Wandel. Auch neue Technologien beeinflussen unsere Zukunft. Wir haben einen Blick in die digitale Zukunft gewagt und versucht uns vorzustellen, wie unser Arbeitsplatz im Jahr 2035 aussehen wird.

Soziale Netzwerke sind mittlerweile für viele Menschen zu einer Art Tagebuch avanciert – Fotos, kurze Texte und temporär angelegte „Stories“ lassen schnell und unkompliziert am eigenen Leben teilhaben. Unternehmen nutzen Facebook, Instagram und Co. für Werbung und zum Aufbau und zur Pflege eines Images – auch für sie ist Social Media nicht mehr wegzudenken. Digitalen Trends sei dank wird uns sowohl in der Rolle des privaten Web 2.0-Users als auch aus beruflicher Sicht nicht so schnell langweilig. Wir haben uns ein paar dieser Trends näher angesehen und uns überlegt, wie sich diese zukünftig auf unseren Arbeitsplatz auswirken könnten.

Automatisierungen durch Voice Search

Ein bedeutender Teil der digitalen Transformation sind Automatisierungen und Roboterisierungen. Durch die Nutzung von Voice Search wie beispielsweise Alexa oder Siri verändern sich die Suchanfragen der User. Google kann beispielsweise an der Stimme des Suchenden dessen Geschlecht ermitteln und so präzisere Ergebnisse liefern.
Ein Vorteil von Voice Search ist die Möglichkeit, barrierefrei zu suchen. Personen, die zum Eintippen einer Suchanfrage nicht in der Lage sind, können damit ohne Hilfe von anderen eine Suchmaschine bedienen.

Smartphone mit geöffneter Sprachsteuerung
Schnell und einfach suchen: Voice Search erleichtert die Websuche und kann mittels Stimmerkennung genauere Ergebnisse liefern.

 

3D printing

Was jetzt noch als aufwändig und kostspielig gilt, wird im Jahr 2035 Alltag sein. Jedoch ist das Drucken in der dritten Dimension auch nur eine Technologie, die gewisse Anwendungsbereiche abdeckt und somit nicht nur Vorteile mit sich bringt.
Zu den Nachteilen des 3D-Drucks gehören derzeit hohe Kosten, die Tatsache, dass 3D Printer oftmals nur einfärbig drucken können und dass die vom Drucker ausgespuckten Oberflächen oft rau sind, was die weitere Verarbeitung schwierig macht.
Trotzdem ist dreidimensionales Drucken ein Fortschritt der Technik, der besonders in den Bereichen Bioprinting und Verpackungsindustrie sowie in der Zahn- und Medizintechnik vermehrt angewendet werden wird.

Virtual and Augmented Reality

Augmented Reality kennen wir bisher hauptsächlich von Computergames und Pokemon Go. Der Nutzer sieht hierbei die reale Welt, eingeblendet werden zusätzliche Informationen. Zu den Anwendungsbereichen der Augmented Reality zählen derzeit Einrichtungsplaner und Navigationsapps.
Im Gegensatz zur Augmented Reality nimmt der Nutzer bei der Virtual Reality die eigene Umwelt überhaupt nicht mehr wahr. Er befindet sich in einer surrealen Welt und kann dort sehen, hören und spüren. Es gibt derzeit 360 Grad Bilder und Videos sowie ganze 3D-Welten.
In der Werbung werden diese beiden Technologien in Zukunft sicherlich vermehrt angewendet. Der Kunde sieht Werbung dadurch nicht nur, sondern fühlt sie auch.

Mann, der virtual glasses trägt
Reale Welt vs. Virtuelle Welt: Was man heute eher aus der Welt der PC-Spiele kennt, wird in der Zukunft auch in den Bereichen der Werbung angewandt.

 

Generation „Silver Surfer“

Heute nutzen bereits mehr als die Hälfte aller Personen über 65+ das Internet, zunehmend auch von unterwegs mittels Smartphone und Tablet.
Daher wird im Jahr 2035 die Nutzung des Internets sowie sozialer Netzwerke für Senioren noch üblicher sein als heute.
Diese neue Generation an Onlinern bewegt sich sicher durch das Netz, weist eine hohe Medienkompetenz auf und steht dem Internet und seinen Funktionen positiv gegenüber. Das Nutzungsverhalten ist mit dem der Restbevölkerung identisch.

Wird die digitale Zukunft also einfacher? Klar, durch Automatismen, virtuelle Realitäten & Co wird uns einiges an Arbeit abgenommen. Ebenso ist der Convenience-Faktor von automatisierter Kommunikation nicht von der Hand zu weisen.
Doch das Programmieren von Chat Bots und Voice Search und das permanente „am Puls der Zeit-Bleiben“ bringt dennoch neue Aufgaben und sicherlich auch neue, interessante Berufsfelder mit sich. Aus unserer Sicht, werden im Jahr 2035 aufgrund neuer Nutzergenerationen auch neue Netzwerke notwendig sein. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

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