Kein Märchen – Storytelling und die Macht der Geschichten

„Great stories happen to those who can tell them“ Mit diesem Mantra ging es letzten Donnerstag zur Veranstaltung des Vienna Würstelstand: Get to know: Storytelling.

Wir alle kennen es doch – wir lernen jemanden kennen, egal ob auf einer Party, Veranstaltung oder beim Date, und nach fünf Minuten haben wir bereits den Namen unseres Gegenübers vergessen. Aber warum ist das so? Hanna Herbst, Journalistin und Storyteller erzählte uns in ihrem Vortrag, warum beim Geschichten erzählen das Zuhören genauso wichtig ist wie die Geschichte selbst. Oft sind wir selbst so konzentriert darauf was wir als nächstes sagen wollen, dass wir nicht richtig zuhören und bereits alles vergessen haben bevor das Gespräch überhaupt vorbei ist.

Geschichten sind wichtig – doch wie man sie erlebt, ist noch wichtiger!

Geschichten leben von Emotionen und Lebendigkeit und warten an jeder Ecke, um von uns erzählt zu werden. Für den Erzähler sollte daher gelten: Mittendrin statt nur dabei! Eine Geschichte nacherzählen? Schön und gut! Eine Geschichte miterleben? Ja! Genau dann, wird aus einer Story, DIE Story. Nach einer perfekt erzählten und bewegenden Geschichte von Hanna Herbst, welche sie selbst für einen Artikel miterlebt hatte, blieben auch bei uns die Augen nicht trocken und verursachten eine Gänsehaut – und genau so muss Storytelling unserer Meinung nach wirken!

Raus aus der Komfort-Zone!

Beim nächsten Vortrag von Digital Marketing Guru George Nimeh durften – oder eher mussten wir aus unserer Komfort-Zone heraustreten. Im ersten Schritt galt es unser Smartphone zu entsperren. Ist ja keine große Sache, oder!? Tja falsch gedacht, denn nun mussten wir unseren persönlichsten Gegenstand der Person hinter uns geben. Nicht nur bei uns löste das ein komisches Gefühl aus – erzählt doch unser Smartphone mehr persönliche Geschichten als uns lieb ist. Diese Übung sollte uns zeigen, dass man oft aus seiner Wohlfühlzone treten muss, um Geschichten zu erleben und sie erzählen zu können.

Von kleinen und großen Geschichten

Im letzten Vortrag von Art Directrice Laura Karasinski, durften wir erfahren wo Geschichten überall zu finden sind, wie man sich dafür am besten inspirieren lässt und wie ihr Storytelling überhaupt begonnen hat: „Es hat alles mit einem kleinen schwarzen Buch begonnen. Alles was ich fühlte und sah war in diesem Buch“. Geschichten beginnen oft ganz klein und werden erst bei näherer Betrachtung zu etwas Großem. Wichtig ist nur, sich intensiv damit zu beschäftigen.

Nach diesen kreativen und vor allem gut inszenierten Geschichten à la Storytelling schwirren auch uns so einige Ideen durch den Kopf. Wir durften viele neue Inputs mitnehmen und das Thema Storytelling aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Oft geht es nicht um die Geschichte selbst, denn diese kann noch so banal sein, sondern um das Erlebnis – denn, wenn man mittendrin ist, kann aus irgendeiner Geschichte, deine beste Geschichte werden.

~Feel, read, listen. And then write. -Hanna Herbst~

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