#Teamevent: Vom Zentrieren, Ziehen und Brennen

Getreu dem Motto: Gutes bewahren – Neues wagen, war es vergangenen Freitag wieder so weit: Ein neues, originelles Teamevent stand am Programm. Und weil es beim letzten Teamevent mit der Kreativität so gut geklappt hat, waren neben dieser dieses Mal zusätzlich auch Geschick, Feingefühl und Geduld gefragt. Denn es hieß: Heute wird getöpfert!

Als wir erfuhren, dass es in den 3. Wiener Gemeindebezirk, in die Potteria geht, waren alle guter Dinge und schmiedeten sofort Pläne für ihr zukünftiges Lieblingsstück. Auch die gestellte Aufgabe, möglichst große Tassen zu zaubern, verschreckte uns nicht. Im Gegenteil, es herrschte Hochstimmung – sind doch insbesondere die großen Tassen im Office sehr beliebt.

Bevor wir uns also auf den Weg machten, haben wir uns schon ausgemalt wie groß, schön und kreativ unsere Jumbo-Tassen werden sollen. Mit der fertigen Tasse vor Augen, waren somit alle hochmotiviert die gestellte Aufgabe in 2er Teams zu bewältigen. Doch schnell folgte die Ernüchterung – Denn wie so oft, sieht das Ganze leichter aus als es eigentlich ist.

Learning by Doing

Nach einer kurzen Einführung ging es ans Werk: Zu zweit setzten wir uns an die Töpferscheibe und legten los. Jacqueline, die Töpfer-Expertin von der Potteria, zeigte es vor, wir machten es nach. Zumindest versuchten wir es nachzumachen, denn nach den ersten Handgriffen erschien uns: alles ist einfacher als zu töpfern.

Töpfern mhoch3 Teamevent

Worte wie zentrieren, ziehen und brennen flogen uns um die Ohren während wir versuchten aus unserer Tonkugel ein Trinkgefäß zu formen. Und schon kurz nach dem Start, ließ die erste Schwierigkeit nicht lange auf sich warten: Das Zentrieren. Bis sich der Ton gleichmäßig und geschmeidig auf der Scheibe dreht, ist Geduld gefragt.

Auch an das richtige Sitzen und die optimale Haltung beim Töpfern mussten wir uns erst gewöhnen: Wir wurden mehrmals aufgefordert unsere Ellbogen abzustützen und so ruhig wie möglich zu halten. Gut, dass es Teampartner gibt: Der eine oder andere hat dabei geholfen und den Arm seines Partners festgehalten.

Nachdem das Innere der Tasse geformt wurde, galt es die Wände des Gefäßes hochzuziehen um eine entsprechende Höhe und dadurch Volumen zu erhalten. Dies war also der entscheidende Punkt, um die gestellte Aufgabe zu lösen und mit der größten Tasse zu gewinnen. Und so werkten wir also mit Schwamm, Holzspachteln und einer ordentlichen Portion Muskelkraft, denn das Töpfern ist ein wahrer Kraftakt, wie uns schnell bewusst wurde.

Töpfern mhoch3 Teamevent

Übung macht den Meister

Nach einigen missglückten Versuchen und Enttäuschungen, hatte dann schlussendlich doch jedes Team mindestens eine Tasse zu Stande gebracht. Zum Glück, waren die Experten der Potteria dazu bereit, die ein oder andere Hilfestellung zu geben. Sie hatten wohl erkannt, dass unser Talent für das Töpfern erst reifen musste…

Der Feinschliff

Im nächsten Schritt durften wir unsere Tassen bemalen und für ein ansprechendes Äußeres sorgen. Hier konnten wir dann letztendlich unserer Kreativität freien Lauf lassen. Mit Pinsel, Schablonen & Co bewaffnet machten wir uns ans Werk. So konnte auch die ein oder andere nicht perfekt gelungene Tasse wettgemacht werden. Es sind nun mal alle von Hand gefertigte Einzelstücke!

Töpfern mhoch3 Teamevent

Beim anschließenden gemeinsamen Pizzaessen konnten wir uns dann gegenseitig austauschen, wie es den anderen ergangen war und wieder neue Kräfte sammeln. Alles in allem war es wieder sehr lustig, und auch ein sehr originelles Teamevent mit Lerneffekt und Fun-Faktor. So soll ein Teamevent sein!

Wer schlussendlich die größte, schönste und kreativste Tasse getöpfert hat, wird sich erst in den kommenden Wochen entscheiden. Denn der Ton muss erst 10 Tage trocknen, bevor er im Brennofen gebrannt werden kann. Auf die Kaffeepause mit unseren selbstgetöpferten Tassen müssen wir also noch ein bisschen warten.

Gut Ding braucht schließlich Weile!

 

 

 

 

 

 

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