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Alerting: Was tun, bevor’s brennt!

Die Entwicklung von einzelnen negativen Kommentaren hin zu ausgewachsenen Shitstorms ist leider nicht immer vorherzusehen. Eine Strategie, drohenden Shitstorms frühzeitig zu begegnen, ist das sogenannte Alerting: die umfassende Beobachtung aller relevanten Onlinekanäle rund um die Uhr.

Was sind Alerts?

Unter Alerting versteht man einen Informations- oder Meldedienst, der quasi wie ein Wecker funktioniert und angewendet wird. Alerts sind demnach Benachrichtigungen, die generiert werden, wenn bestimmte Begriffe oder Ereignisse bezüglich eines Themas, das für User relevant ist, im World Wide Web gepostet werden. Häufig verwendet wird beispielsweise der Google-Alert-Dienst. Dieser informiert automatisch über neueste Ergebnisse, nachdem bestimmte Alerts abonniert wurden. Ein Alert kann also ein themenspezifischer Begriff oder Name sein. Laut den Praxistipps von CHIP eignen sich Google-Alerts besonders, um politische Bezugspunkte, Sportereignisse, News von Stars und Sternchen sowie persönliche Lieblingsthemen im Auge zu behalten. Für Unternehmen sind Alerts äußerst nützlich im Hinblick auf die mediale Beobachtung unternehmensbezogener Aspekte, bestimmter Produkte einer Marke oder Mitbewerber im Internet.

Alerting: Immer den Überblick behalten

Ein Alert-Dienst ist im Grunde nichts anderes als eine automatisierte Warnung. Diese ist vor allem dann von wesentlicher Bedeutung, wenn es darum geht, Shitstorms zu überwachen. Alerting ermöglicht es, Probleme innerhalb eines Netzwerkstroms zu erkennen und schnellstmöglich zu identifizieren. Bei negativen Kommentaren kann so rasch eingegriffen und Gegenmaßnahmen können gesetzt werden. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass die Alarmierung effizient angelegt wird, um eine Überflutung durch Warnungen ausschließen zu können. Die Größenordnung der Suchbegriffe sollte so festgelegt werden, dass nicht mehr Alarme angezeigt werden, als für die jeweilige Beobachtung erforderlich ist.

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Zu viele ungenaue Suchbegriffe können rasch eine Flut an Warnungen auslösen.

Alerts können selbstverständlich auch dann gesetzt werden, wenn Interesse darüber besteht, inwieweit sich die Position eines bestimmten Suchbegriffs innerhalb einer Suchmaschine (wie z.B. Google) verändert hat. Die Benachrichtigung erfolgt hier also nicht in regelmäßigen Abständen, sondern je nach Veränderung der Top-Ergebnisse der entsprechenden Suchmaschine.

Informationserfassung: Alerting plus Monitoring

Kommunikationskanäle produzieren eine Flut an Content – und das selbstverständlich täglich. Alerting dient demnach nicht nur zur Informationssammlung, sondern auch um Informationen zusammenzufassen. Gerade für Unternehmen ist es von klarem Vorteil, einen effizienten Alerting-Dienst in das tägliche Monitoring einzubauen. Schlechte Bewertungen und negative Rezensionen müssen nicht sein. Ein Alert-Service umfasst in der Regel Google sowie diverse Social-Media-Portale. Die gefundenen Daten werden anschließend in kompaktem Format via E-Mail an den Abonnenten bzw. das jeweilige Unternehmen gesandt.

Automatisierte Benachrichtigungen machen eine 24/7-Überwachung möglich. Alerting spart nicht nur Zeit, sondern lässt es in dringenden Fällen auch zu, schnell einzugreifen und somit negative Kommentare im Auge zu behalten, Shitstorms zu überwachen, gegebenenfalls zu intervenieren sowie auch eine Überwachung der Top-Ergebnisse festzulegen. Alerting ist ein hocheffizientes Monitoring-Tool, das vielfältig eingesetzt werden kann – die beste Voraussetzung für konstruktives und aufbauendes Unternehmensmarketing.

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