Mhoch3 am MWC: Social Media Agency auf digitaler Mission

Wunder der Technik oder Dinge, die die Welt nicht braucht? Neue Technologien hatten wir am Mobile World Congress 2016 am Radar. Was wir zwischen virtuellen Welten, Yellow Submarine und Mark Zuckerberg entdeckt haben, erfahrt ihr hier.

Der Mobile World Congress 2016. – Kaum ein anderes Event der Smartphone Industrie wird mit mehr Spannung erwartet, als das alljährliche Auftaktevent im Mobile World Capital Barcelona. Der MWC bietet nicht nur Business, Presse und Fachpublikum eine bewegte Austauschplattform, sondern der Welt der Technik eine erhabene Bühne. Dieses Jahr boten sich mehr als 2.200 Aussteller der Mobilfunkbranche ein digitales Mächtegerangel. Erstmals buhlte die Technikindustrie aber nicht nur mit neuen Handys, Tablets, Phablets und was es noch so an Smartphonemutationen zu bestaunen gibt, um die Aufmerksamkeit von Medienvertretern aus der ganzen Welt. Product Launches von Virtual Reality Brillen bis zur App für die Mundhygiene bezirzten das Publikum, das mit einer Teilnehmerzahl von 100.000 Technikfans beinahe den Rahmen der beiden Messegelände Fira Gran Via und Fira Montjuic sprengte. Mhoch3 war mittendrin statt nur dabei, mischte sich unters Publikum, verirrte sich in virtuelle Welten, verlor sich im technophilen Fachgesimpel und fand sich schließlich irgendwo zwischen Haustierrobotik und der Yellow Submarine der Moderne wider. Welche Technikspielereien bei der Zeitreise ins neue Zeitalter besonders ins Auge stachen, verraten wir euch mit einigen exklusiven Insights aus den Bereichen Smartphones, Smart Home, Apps und Virtual Reality:

1) Erleben in Extremen. Von der Submarine zum Rollercoaster.

Virtual Reality war ganz klar das ganz große Thema am Mobile World Congress 2016. Neben Kommunikationsunternehmen und Netzwerkanbietern zählt Samsung zu den Big Playern der virtuellen Branche. Samsung katapultierte Messebesucher mit einer Achterbahnfahrt mitten am Messegelände in die Zukunft. In Halle Vier nahmen Adrenalinsüchtige und die, die nur so taten, als ob, gleichermaßen auf mechanischen Sitzen Platz. Die Testfahrt haben auch wir von mhoch3 uns nicht entgehen lassen. Sobald wir die 3D Brillen aufgesetzt, zurechtgerückt und uns mit dem Schicksal, absolut dämlich auszusehen, abgefunden hatten, ließen wir uns auf eine abstrakte Achterbahn inklusive Looping entführen. Faszinierend war die Echtheit des Erlebens, die vom 360° Blick in alle Himmelsrichtungen bis zum mulmigen Gefühl im Bauch reichte. Und auch nach der U-Boot Fahrt im fröhlichen, kanariengelben „Extreme Submarine“ von SK telecom sind wir überzeugt, von den Tiefen der See bis zu fliegenden Walen am Horizont vorgedrungen zu sein. Offen blieben lediglich die Frage „Ist das wirklich passiert?“ sowie unser Fazit: Das Hirn lässt sich austricksen, der Geschmack eher nicht. Optisch sind die Brillen noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

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2) Alles für die Katz?! Smart Home für alle Hausbewohner.

Den neuen Wohntrend definierte man im Bereich Smart Home. Beim Anblick von Wearables für Kleinkinder, intelligenten Futterspendern für den Haustiernapf und Zahnbürsten mit Feinmotorik wurden wir uns schnell unserer Conclusio einig: Beim Haus als neue Schaltzentrale kennt die Kuriosität keine Grenzen. Und das ist gut so. Abgerundet wurde die Kuriositätenschau vom kugelrunden Rolling Bot. Der quirlige Ball aus dem Hause LG rollt mit einer 8 Megapixel Kamera über das Tanzparkett Leben. Die Linse bleibt unbewegt, besteht doch der Ball aus zwei beweglichen Elementen, während der Mittelteil mit Kamera ein statisches Konstrukt bildet. Per WLAN und Bluetooth kann der Rolling Bot mithilfe des Smartphones gesteuert werden. Filme hält der Roboter Regisseur genauso wie Fotos fest. So ganz nebenbei sorgt der R2D2 im Kleinformat mit Laserpointer und ausgeprägtem Bewegungsdrang auch noch für Unterhaltung bei Hund, Katze und Co.

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3) Smartphones, Phablets, Tablets, 2 in 1 und überhaupt

Samsung, LG, HTC und HUAWEI – Die Big Player im Smartphonegeschäft ließen es sich nicht nehmen, den Newsjunkies unter den Endnutzern eine Show der Superlative zu bieten. Samsung Galaxy S7, S7 Edge, LG G5, und HTC Desire – am Mobile World Congress wanderte nicht nur ein Smartphone Newbie durch unsere Hände. HUAWEI setzte im Bereich Notebooks mit dem Launch des MateBooks neue Maßstäbe. Das 2 in 1 Notebook verspricht einen seitlich fixierten Fingerabdrucksensor, extralange Akkulaufzeit, effiziente Intel Core M Prozessoren, einen Eingabestift namens MatePen und setzt auf Windows 10 als Betriebssystem. Der Aktivstift ist ein Stylus der neuen Generation, der mit 2.048 verschiedenen Druckstufen sensibel auf gelebten Geltungsdrang am Display reagiert. Unsere Bewertung?! Läuft einfach.

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4) Für das Hirn von heute. Apps statt Langzeitgedächtnis.

Auch die App Branche ließ sich nicht bitten und schürt dieses Jahr vor allem mit Applikationen für den Einzelhandel den Wettbewerb. So reicht der Ideenreichtum von Wallegro, einer App, die Kundenkarten sowie Rabattcoupons in einer Anwendung sammelt, bis zu Shoperience, einem kleptomanischen Dienst, der Daten sammelt und seinem Nutzer beim Betreten eines Shops maßgeschneiderte Kaufempfehlungen liefert. Und allen, die eine Tomate nicht von einer Kokosnuss unterscheiden können, nimmt in Zukunft der Scio Spectrometer fürs Smartphone die Mühe eigenständiger Denkleistung ab.

5) Süß. Zucker. Zuckerberg.

Im süßen Leben eines Content Managers kann es eigentlich nur einen Höhepunkt geben: Mark Zuckerberg. Live. Und auch, wenn der Plan, die Bühne zu crashen und ein Selfie mit Mark Zuckerberg abzusahnen sich nicht ganz so einfach umsetzen ließ, wie erwartet, war das gebannte Lauschen im Medienpublikum von Mehrwert. Der Facebook Gründer und Wegbereiter eines neuen Paradigmas im Zeitalter der Globalisierung brachte mehrmals sein soziales Engagement zum Ausdruck: „Everyone in the world should have access to the Internet“, lautete eine der Kernaussagen des Social Media Gurus. Zu diesem Zweck, so Zuckerberg, habe er ursprünglich auch Facebook initialisiert. Hinter der Idee, Leute zu verknüpfen, stand auch die Intention, den Menschen das Internet schmackhaft zu machen und sie so dazu zu bewegen, sich damit auseinanderzusetzen. Um sein Ziel zu verwirklichen, schickt Zuckerberg noch dieses Jahr Internetdrohnen über den Himmel infrastrukturell schwächerer Regionen dieser Welt. Gemeinsam mit dem Social Media Propheten durften wir auch einen Blick in die Glaskugel Facebook werfen. Die Zukunft Sozialer Medien besteht praktisch aus Bewegtbildern. Schnappschüsse und Momentaufnahmen werden vom professionellen 360° Video abgelöst werden. Das eigene Leben soll in authentischen Szenen anstatt in Ausschnitten abgebildet werden.

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Wunder der Technik, smarte Spielereien und Dinge, die die Welt nicht braucht – für uns war der Mobile World Congress gespickt mit kognitivem Multitasking. Warum Virtual Reality? Ist der Roboter der neue Mensch, die virtuelle wirklich die bessere Welt? Und was passiert, wenn´s passiert ist?

Wohin sich die Welt 2.0 noch entwickeln wird, können wir als Trendforscher wohl nur erahnen. Wir sind aber auf eure Meinung gespannt und würden uns freuen, wenn ihr unter unserem Beitrag für einen bunten Content Mix zum Thema „Virtual Reality“ macht! 😉

 

(scharf)

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