Medienbeobachtung GOES Generation Y

… und warum ein gezieltes Echtzeit-Monitoring unabdingbar geworden ist!

Millennials, die Teenager der Jahrtausendwende, sind keine Kinder mehr. Im Gegenteil, sie sind die primäre Zielgruppe der Unternehmen, strömen in berufliche Schlüsselpositionen und bestimmen Userverhalten, Content und Strategie!

Generation Y in beruflichen Schlüsselpositionen
Was hat nun aber Medienbeobachtung mit den Experten von Morgen zu tun? Dafür gilt es zuerst einmal das Wort genauer zu hinterleuchten. Gen Y, im Englischen WHY, WY oder WYE/WAI ausgesprochen, ist also die Generation, die alles kritisch hinterfragt, Normen und Werte nicht einfach akzeptiert und Flexibilität sowie effizientes Arbeiten vor Macht, Geld und Status stellt. Im Netz häufen sich die Diskussionen darüber, wie Arbeitgeber die junge Generation locken können. Worauf aber oft vergessen wird ist, dass diese Generation bereits den Wandel vom Berufsanfänger zum Experten hinter sich hat, Anspruch auf Führungspositionen erhebt und vor allem aber auch die primäre Zielgruppe vieler Unternehmen und Marken darstellt. Aber nicht nur das, die Generation Y ist auch hauptverantwortlich für den Content, der im Social Web kursiert.

© Stephanie Hofschläger / pixelio.de
© Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Welche Veränderungen bringt dies mit sich?
Ein sogenannter Ypsiloner weiß auch, wie rasch sich dieser Inhalt verändert und kennt die Tücken des Internets in Real-Time. In einer Minute werden in etwa 1.354.440 GB an Daten über das Internet transferiert. Davon 3.298.560 Posts auf Facebook, 27.780 Tweets, 347.220 Google+-Beiträge und 276.480 Suchanfragen via Google. Auf WhatsApp haben in dieser Zeit 720 User einen neuen Account generiert.

Die Generation Y lebt für den User Generated Content. Sie denkt über die klassischen Medien hinaus, hinein in die digitale Welt, vernetzt sich und wird sich niemals nur auf eine einzige Seite beschränken, sondern viele weitere Kanäle wie Foren, Blogs, Twitter, Google+, Facebook oder Pinterest nutzen, um Meinung zu machen. Eine aktuelle österreichische Studie bestätigt zudem die zunehmende Bedeutung der Kanäle für Kundenanfragen. Die jungen Experten checken aber nicht nur am Schreibtisch, was gegenwärtig trendy ist oder ob gerade ein Shitstorm im Anflug ist, sie sind auch unterwegs mit mobilen Endgeräten vernetzt und sind bereits damit aufgewachsen schnellstmöglich und überall informiert zu werden.

Wie können Unternehmen mit Medienbeobachtung gezielt darauf reagieren?
Empfehlenswert ist nicht nur ein gut abgestimmtes, sondern ein wirklich sehr gut durchdachtes Echtzeit-Monitoring, welches über redaktionelle Beiträge hinausgeht. Die Ergebnisse zum Unternehmen, zu branchenrelevanten Keywords oder Produkten und vor allem kritisch behaftete Themen sollten zeitnah bei den Personen angelangt sein, die dann schnellstmöglich darauf reagieren können. Krisen-Monitoring, Shitstorm-Beobachtung, Alerting und Echtzeit-Monitoring sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und sollten gerade auch für KMU keine Fremdwörter mehr sein.

Dem schnelllebigen Echtzeit-Monitoring zum Trotz sollten ausführliche Peak- und Image Analysen sowie Management Summarys in gewissen Zeitintervallen keinesfalls außer Acht gelassen werden. Hier können zusätzlich zur schnellen Reaktion gezielte und effiziente Marketing-Strategien abgeleitet und vor allem auch Trends frühzeitig erkannt werden. Wer hätte beispielsweise im Vorhinein schon gedacht, dass die #IceBucketChallenge so einen Hype auslöst? Das eigene Produkt, die eigene Marke oder das eigene Unternehmen zu beobachten hat natürlich Konzept, aber unabdingbar sind auch Usermeinungen über den eigenen Tellerrand hinaus – Stichwort: Issue Monitoring, nämlich das Beobachten branchenrelevanter Themen, von Mitbewerbern und Internet-Trends.

Trends frühzeitig zu erkennen bedeutet im Sinne einer vorausschauenden Unternehmenskultur aber auch, dass wir uns bereits jetzt Gedanken über die extrem vernetzte Generation Z gemacht haben sollten, die nämlich auch schon darüber nachdenkt, welchen beruflichen Werdegang sie einschlagen soll und höchstwahrscheinlich für den nächsten Twitter-Hype #feelingnuts bereits selbst nominiert wurde.

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