User-generated Content: der inhaltliche Mehrwert eines Users im Web

Gezieltes Auslösen von Online-Kommunikation als Win-Win-Situation.

Das World Wide Web ist in den letzten Jahren immer mehr Teil unseres Alltags geworden. Wir kommunizieren in Social Media Kanälen und Internetforen miteinander und kommentieren Blogs und andere Online-Medien immer häufiger. Eine aktuelle Studie von we are social zeigt recht detailliert, wie oft und auf welche Art und Weise wir das Internet nutzen.

Weltkugel mit Tastatur
© Thorben Wengert / pixelio.de

Potential?
Für Unternehmen stellt vor allem die soziale Durchdringung des Webs ein enormes Potential dar. User können mit Inhalten nicht mehr nur erreicht, sondern verstärkt dazu animiert werden, selbst Inhalte beizusteuern. Diese Inhalte werden im Fachjargon als User-generated Content oder User-created Content bezeichnet.

Definition?
Laut einer Definition der OECD ist User-generated Content ein Online-Inhalt, der…

…von einem individuellen User öffentlich im Internet verfügbar gemacht wird.

…durch einen gewissen Grad an kreativem Aufwand entsteht.

…nicht aus einer professionellen Routine oder Praxis entsteht.

Auf konkrete Beispiele umgesetzt umfasst diese Definition alle – als Privatperson im Web verfassten und veröffentlichten – Produktbewertungen, Kommentare in Foren, Communities und Blogs, Fotos, Videos, Songs, Facebook Posts, Tweets und ähnliche Beiträge eines Users.

Nutzen?
Da User-generated Content sehr oft mit Erfahrungswerten verknüpft ist, empfiehlt es sich, intelligente Social Media Angebote und Kommunikationsansätze zu schaffen, die dem User ausschließlich jenen Content entlocken, der für das Unternehmen eine Wertigkeit besitzt. Aber nicht nur das Unternehmen profitiert von einer Empfehlung (oder Kritik) eines Users, sondern auch die anderen User nützen die Erfahrungen untereinander für ihre eigenen Entscheidungen. Laut einer aktuellen Studie von Faktenkontor treffen 27 Prozent der deutschen Web-2.0-User eine Kaufentscheidung aufgrund von privaten Empfehlungen aus Social Media Kanälen.

Wem es daher gelingt, Social Media Nutzer durch aktives Online Reputation Management zu möglichst positiven Meinungen oder Empfehlungen (in Form von User-generated Content) zu animieren, der ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft.

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